Knittelsheim RHEINPFALZ Plus Artikel Grundschulsanierung größter Ausgabenposten

Weil Kinder aus dem Ort die Grundschule in Ottersheim besuchen, belastet die Generalsanierung auch die Knittelsheimer Gemeindeka
Weil Kinder aus dem Ort die Grundschule in Ottersheim besuchen, belastet die Generalsanierung auch die Knittelsheimer Gemeindekasse.

Für die Generalsanierung der Grundschule Ottersheim, die auch Knittelsheimer Kinder besuchen, gibt die Ortsgemeinde Knittelsheim auch in den nächsten beiden Jahren das meiste Geld aus. Einstimmig hat der Ortsgemeinderat das Investitionsprogramm für die nächsten vier Jahre beschlossen.

Um die Schulsanierung fortführen und den zweiten Bauabschnitt finanzieren zu können, sind 2021 Ausgaben von 330.000 Euro und weitere 300.000 Euro im Jahr 2022 vorgesehen. Bei der jüngsten Sitzung hat der Rat Aufträge für die Elektroarbeiten (127.167 Euro) und die Trockenbauarbeiten (10.056 Euro) vergeben. Die Arbeiten werden während der Sommerferien ausgeführt.

Die Schule soll auch vom Digitalpakt profitieren, mit dem Bund und Länder die technische Ausstattung verbessern wollen. Die maximale Investitionssumme errechnet sich aus einem Sockelbetrag von 15.000 Euro und der Schülerzahl des Jahres 2018/19. Demnach können Anschaffungen für 51.804 Euro getätigt werden, die mit 90 Prozent bezuschusst werden. Sechs Smartboards und sechs Mini-Computer wurden auf Wunsch der Schulleitung gekauft. Zudem wurde die Netzwerkstruktur vereinfacht – Gesamtkosten: 36.057 Euro. Den Eigenanteil von 3606 Euro teilen sich beide Gemeinden entsprechend der Schülerzahl auf.

Steuerschätzung prognostiziert Minus-Abschluss

Zurück zum Investitionsprogramm: Knittelsheim möchte eine Dorfmoderation durchführen und das in die Jahre gekommene Dorferneuerungskonzept fortschreiben. 2021 kommen in diesem Zusammenhang Ausgaben von 30.500 Euro auf die Gemeinde zu. Weil Zuschüssen von 25.000 Euro fließen, verbleibt ein Eigenanteil von lediglich 5500 Euro. Der Turn- und Sportverein erhält einmal mehr den jährlichen Zuschuss von 10.000 Euro für den Kunstrasenplatz.

Keine erfreulichen Nachrichten brachte eine Steuerschätzung, wonach im Haushaltsjahr 2020 schlechter abgeschlossen wird als erhofft: Aus einem erwarteten Plus von knapp 8000 Euro wird wohl ein Minus von rund 22.000 Euro.

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