Bienwald Grenzkontrolle: Über 1000 Küken in Auto entdeckt

Die Küken wurden in Kartons mit Luftschlitzen, aber ohne Wasser und Futter im Auto transportiert.
Die Küken wurden in Kartons mit Luftschlitzen, aber ohne Wasser und Futter im Auto transportiert.

1020 lebende Küken hat die Bundespolizei in einem Auto mit drei jungen Männern gefunden, die am Donnerstagabend am Grenzübergang B9/Bienwald kontrolliert wurden. Die Küken, durch deren Zwitschern die Polizisten auf sie aufmerksam wurden, waren in mehreren Kartons im Kofferraum und auf der Rückbank untergebracht. Die Kartons verfügten lediglich über Öffnungen zur Luftzufuhr. Futter oder Wasser hatten sie nicht. Der 20-jährige Fahrer gab an, die Küken im Auftrag eines Freundes von Frankreich zu einem Geflügelhof nach Uelzen fahren zu wollen. Nach Polizeiangaben hatte der Mann zunächst keine Transport- oder Begleitdokumente bei sich, nur ein französisches Dokument zum Impfstatus der Tiere wurde vorgezeigt. Später konnte der Eigentümer des Geflügelhofs ein Gesundheitszeugnis des Zuchtbetriebes vorweisen. Nach weiterer Beratung wurden die Tiere den Männern überlassen und die Weiterfahrt gestattet. Die mögliche Ordnungswidrigkeit aufgrund des Verstoßes gegen die Tierschutztransportverordnung wurde an das Veterinäramt Germersheim weitergeleitet. Auch das Veterinäramt Uelzen wurde informiert.

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