Kreis Germersheim
Grenzüberschreitende Jugendarbeit

Wörth. Internationaler Austausch polnischer, tschechischer, französischer und deutscher Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit im Pamina-Raum.
Der Austausch war die erste von vier Aktionen des von der Europäischen Union mitfinanzierten Projektes „Jugend in Grenzregionen“. Veranstalter sind der Eurodistrikt Pamina, der Stadtjugendausschuss Karlsruhe, das Kinder- und Jugendzentrum Wörth sowie der elsässische Verband der Jugend- und Kulturhäuser gemeinsam mit ihren polnischen und tschechischen Partnern.
Das bis Sommer 2020 terminierte Projekt gibt den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über Beispiele guter Praxis und Ideen für neue Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Jugendbeteiligung in europäischen Grenzregionen auszutauschen.
Die insgesamt 16 Teilnehmer aus den vier Ländern besuchten gemeinsam Einrichtungen der französischen und deutschen Partner in Karlsruhe und Wörth sowie im elsässischen Hoerdt und Seltz. Schwerpunkte waren die Besonderheiten der Jugendarbeit in Grenzregionen und das Thema Jugendbeteiligung, sei es im Rahmen von Freiwilligendiensten oder anderen Formaten.
Mit jungen Leuten Werte festigen
„Es war eine sehr wertvolle Zeit, in der wir gelernt haben, dass wir und unsere europäischen Kollegen trotz sehr unterschiedlicher Voraussetzungen das gleiche Ziel verfolgen: die Stärkung der Jugendlichen“, berichten Mathias Rösler und Anke Geßner vom Internationalen Bund in Wörth.
Eurodistrikt-Präsident Rémi Bertrand hob dabei die Bedeutung derartiger Treffen hervor: „Gemeinsam mit den jungen Menschen können wir die Werte für das Europa von morgen festigen, und ich freue mich, dass dieses Projekt seinen Beitrag dazu leistet“. Jutta Wegmann als Vertreterin des Landkreises Germersheim betonte den Mehrwert grenzüberschreitender und europäischer Jugendarbeit.