Kreis Germersheim Germersheim: Neue Wohnungen an der Stengelkaserne

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Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes und der Freigabe zur öffentlichen Auslegung hat der Stadtrat am Donnerstagabend den Weg frei gemacht für den Umbau der Stengelkaserne in eine Wohnsiedlung. Noch im April will Investor Pantera AG sein Projekt der Öffentlichkeit vorstellen.

Wohnungen verschiedener Größe im historischen Festungsgebäude; Mehrfamilien- und Reihenhäuser auf dem freien Kasernenareal – und als „Höhepunkt“, wie es Bürgermeister Marcus Schaile (CDU) in der Stadtratssitzung nannte, die Freilegung der Queich in diesem Bereich. Parkplätze für die Autos der Bewohner des neuen Quartiers wird es hauptsächlich in Tiefgaragen geben, die von der Richthofenstraße und der Straße An der Stengelkaserne her angefahren werden. Auf der Seite der Klosterstraße wird es ebenfalls eine Zufahrt geben. Parkplätze entstehen dort, wo heute schon im Hof der Kaserne provisorisch Parkraum eingerichtet ist. Das ist die grobe Beschreibung des Projektes der Pantera AG (Köln) die die Kaserne vom Bund gekauft hat und als Wohngebiet entwickeln will (wir berichteten). Der Bebauungsplan für die Stengelkaserne wird in den nächsten Tagen öffentlich im Stadthaus ausgelegt, damit sich Bürger und Behörden wie etwa Denkmalamt, Naturschutzbehörde, darüber informieren können. Wenn es zu keinen Einwänden kommt, kann der Bebauungsplan in der nächsten Sitzung des Stadtrates beschlossen werden und die Bauarbeiten können beginnen. Ein weiteres Bauprojekt hat die Hürde Stadtrat einstimmig genommen. Aldi darf seinen Supermarkt in der Speyerer Straße im Germersheimer Gewerbegebiet abreißen und einen neuen bauen. Der wird rund 1400 Quadratemeter Verkaufsfläche haben, der jetzt noch betriebene Markt hat 933 Quadratmeter Verkaufsfläche. Um den Aldi-Neubau zulässig zu machen, wird der Flächennutzungsplan geändert und Aldi muss einen neuen Bebauungsplan vorlegen beziehungsweise die Kosten dafür übernehmen. Einstimmig verabschiedet hat der Stadtrat die Benutzungsordnung für das neue Bürgerhaus. Darin sind neben den Preisen auch die Regeln für die Nutzung des Freigeländes und Lärmschutz festgeschrieben. Mieten können das Bürgerhaus Privatpersonen, Vereine oder Unternehmen – wenn sie in Germersheim wohnen oder in der Stadt ihren Sitz haben. Für Privatleute kostet der große Raum (115 Plätze) 150 Euro pro Tag, der kleine Raum (45 Plätze) 50 Euro und die Küche samt Geschirr und Besteck noch einmal 50 Euro. Die Toilettenanlage ist im Mietpreis inbegriffen. Gemietet werden kann das Bürgerhaus bei der Stadtverwaltung. Dort müssen dann 500 Euro Kaution hinterlegt werden. Wochen Spitzen

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