Kreis Germersheim Germersheim/Bornheim: „Miller & Monroe“ wegen Zahlungsunfähigkeit geschlossen

Seit einigen Tagen geschlossen. Die „Miller & Monroe“-Filiale in Germersheim. Wie es weiter geht, ist ungewiss. Eventuell überne
Seit einigen Tagen geschlossen. Die »Miller & Monroe«-Filiale in Germersheim. Wie es weiter geht, ist ungewiss. Eventuell übernehmen KiK, Tedi und Woolworth einen Teil der Filialen der zahlungsunfähigen Modemarkt-Kette.

Die Filialen der Textilmarkt-Kette „Miller & Monroe“ in Germersheim und Bornheim sind am 1. Juni mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen des Ladenbetreibers Vidrea Deutschland GmbH geschlossen worden. Das teilte am Mittwoch der Insolvenzverwalter, Jochen Sedlitz von der Kanzlei Menold Bezler, Stuttgart, mit. Über die drohende Schließung berichteten wir Anfang Mai. Wie es mit den Läden weitergeht, sei noch unklar, da derzeit noch Vertragsverhandlungen mit möglichen Nachmietern liefen, teilte Sedlitz auf Nachfrage der RHEINPFALZ mit. Mit wem verhandelt wird, wurde nicht mitgeteilt. Ziel sei es, dass ein Nachmieter auch die Mitarbeiter übernimmt. Wie viele es zuletzt waren, wurde auf Anfrage nicht mitgeteilt. Früheren Angaben zufolge waren es neun in Germersheim und acht in Bornheim. Laut Sedlitz gibt es eine Vereinbarung mit den Einzelhandelsunternehmen KiK, Tedi und Woolworth, dass sie einen Teil der „Miller & Monroe“-Filialen und deren Mitarbeiter übernehmen. Unter anderem diese drei Firmen waren schon als Kandidaten für die Übernahme im Gespräch, als 2017 die Übernahme der deutschen Filialen der zahlungsunfähigen Schweizer Modemarktkette Vögele anstand.

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