Zeiskam Fuchsbach-Grundschule wird generalsaniert und erweitert

In den kommenden Jahren soll viel Geld in die Entwcklung der Gemeinde Zeiskam investiert werden.
In den kommenden Jahren soll viel Geld in die Entwcklung der Gemeinde Zeiskam investiert werden.

Insgesamt 2,57 Millionen Euro will die Gemeinde Zeiskam dieses und nächstes Jahr in wichtige Vorhaben investieren. Ein Großprojekt kommt vor allem den Kleinen zugute.

Bereits 2019 sind erste Mängel benannt und die Toiletten saniert worden. Bis einschließlich 2027 soll die Fuchsbach-Grundschule nun generalsaniert und erweitert werden. Um auch dem neuen Ganztagsschulgesetz Rechnung zu tragen, wurde das Konzept geändert – und die Kosten erhöhten sich: Die Kommune geht nun von 1,35 Millionen Euro aus. 850.000 Euro davon stehen im Doppelhaushalt 2025/26, den der Gemeinderat am Dienstag berät. 2025 (100.000 Euro) wird geplant, ab 2026 (750.000 Euro) renoviert. Weitere 500.000 Euro sollen 2027 veranschlagt werden.

Der Fokus liegt auf dem 60 Jahre alten Altbau. Schwerpunkt: eine energetische Sanierung. Unter anderem sollen Heizung, Dach, Dachfenster sowie die Elektrik erneuert und die Fassadendämmung überprüft werden. Ob im neueren Bau Arbeiten ausgeführt werden, ist noch offen: „Es gibt keine offensichtlichen Mängel“, sagt Ortsbürgermeisterin Susanne Lechner (FWG). Klar ist dagegen, dass auf dem angrenzenden Gartengrundstück ein Anbau errichtet werden soll, der neben einer Küche und sanitären Anlagen einen abtrennbaren Multifunktionsraum beherbergt. Je nach Bedarf kann dort gegessen, aber auch gelernt sowie gespielt – und dieser nachmittags von Vereinen genutzt werden. Um den Anbau realisieren zu können, hat die Gemeinde vor etwa einem Jahr das benachbarte Anwesen in der Hauptstraße 13 gekauft. Übrigens: Für neue Schulmöbel stehen weitere 24.000 Euro bereit.

Sieben neue Bauplätze

Kombiniert mit einer Bebauung soll die Bahnhofstraße-Nord, in der es Entwässerungsprobleme gibt, ausgebaut werden: „Wir müssen Synergieeffekte nutzen, sonst sind die Kosten zu hoch“´, betont Lechner. Insgesamt 800.000 Euro stehen im Doppelhaushalt. 480.000 Euro sollen 2026/27 über wiederkehrende Beiträge an die Gemeinde zurückfließen. Zwei Drittel des dort angrenzenden Bolzplatzes sollen mit drei Ketten-, zwei Doppelhäusern und einem Einfamilienhaus bebaut werden. Wie der siebte Bauplatz, der an den Parkplatz der „Zwewwl“ angrenzt, genutzt wird, ist noch offen. Ursprünglich war dort ein Mehrzweckgebäude mit Arztpraxis geplant. Wie berichtet, hat sich die neue Ärztin 2024 aber „Im Häg“ angesiedelt.

260.000 Euro kann die Kommune 2026 in die Hand nehmen, um den verbleibenden Teil des Bolzplatzes aufzuwerten, eine Anlage herzustellen, auf der auch Bundesjugendspiele stattfinden können. 200.000 Euro stellt der Doppeletat für den Erwerb von Grundstücken – unter anderem für das 1,2 Hektar große geplante Neubaugebiet „Rechts vom Germersheimer Weg“ – bereit. Wie es dort weitergeht, ist auch vom Ausgang eines Rechtsstreits abhängig.

Ortsmittelpunkt wird neu gestaltet

Um dieses Jahr die Straßenbrücke an der „Zeiskamer Mühle“ erneuern zu können, stehen 200.000 Euro im Haushalt. 88.000 Euro, die mit 27.000 Euro bezuschusst werden, kosten die beiden Fotovoltaikanlagen, die Zeiskam dieses Jahr auf das Dach der Fuchsbachhalle installieren lassen will. Insgesamt 60.000 Euro stehen für die Sanierung des Wirtschaftswegs westlich der L540 zur Verfügung. Hier wartet die Gemeinde weiter auf den Landesbetrieb Mobilität: „Ich weiß nicht, woran es liegt“, so Lechner.

Um den Ortsmittelpunkt gestalten zu können – konkret geht es um den Böringer Hof – kann die Kommune für einen Planungswettbewerb und die Planung 20.000 in die Hand nehmen. 15.000. Euro sind dieses Jahr eingestellt, um ein neues Grabfeld auf dem Friedhof mit alternativen Bestattungsformen anzulegen. Insgesamt 8000 Euro sind 2025/26 für neue Spielgeräte auf Spielplätzen abrufbar.

Info

Ratssitzung am Dienstag, 18. Februar, 19 Uhr, im Rathaus.

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