Kreis Germersheim Für die Zukunft gerüstet

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Damit die Feuerwehren der Stadt Wörth auch in Zukunft leistungsfähig sind, müssen neue Fahrzeuge angeschafft beziehungsweise solche ersetzt werden, die derzeit noch im Dienst sind. Das geht aus dem Fahrzeugkonzept „TECH 2025“ hervor, das Wehrleiter Jürgen Stephany und Rüdiger Knoll von der Feuerwehr Büchelberg auf der Stadtratssitzung am Dienstagabend vorgestellt haben.

Demnach sollten bis zum Jahr 2025 für alle Einheiten zusammen neun Autos, zwei Boote sowie ein Abrollbehälter gekauft werden. Stand jetzt würden sich die Kosten dafür auf rund 2,39 Millionen Euro belaufen. Nach Abzug der zu erwartenden Zuschüsse blieben knapp zwei Millionen Euro übrig, die von der Stadt gestemmt werden müssten. Das erste Fahrzeug, das im Zuge von „TECH 2025“ beschafft werden soll, ist ein neues Wechselladerfahrzeug (WLF) für die Einheit Wörth. Zwar ist das vorhandene WLF „erst“ 20 Jahre alt – für derartige Großfahrzeuge ist eine Nutzungsdauer von 25 Jahren vorgesehen –, „aufgrund taktischer Gegebenheiten“, wie Knoll erklärte, müsse es dennoch ersetzt werden. Das aktuelle zweiachsige Fahrzeug hat nämlich nur eine zulässige Gesamtmasse von 16 Tonnen, womit nicht alle vorhandenen Behälter aufgesattelt werden können. Das führt dazu, dass einzelne Abrollbehälter nicht rechtzeitig an den Einsatzort gebracht werden können, wenn das zweite vorhandene WLF, das eine zulässige Gesamtmasse von 26 Tonnen hat, im Einsatz gebunden oder in der Werkstatt ist. Das neue Fahrzeug soll ebenfalls eine Gesamtmasse von 26 Tonnen haben. Die Kosten werden auf knapp 200.000 Euro geschätzt, wovon etwa 60.000 Euro zuschussfähig sind. Unter dem Strich verbleiben also Kosten in Höhe von 140.000 Euro bei der Stadt. Einstimmig erteilten die Ratsmitglieder die Freigabe für die Beschaffung des neuen Wechselladerfahrzeugs für die Einheit Wörth.

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