Kreis Germersheim Für die großen Kunden zuständig
Kandel/Neuburg. Heute kommt es nur noch selten vor, dass Mitarbeiter ihrem Arbeitgeber über Jahrzehnte die Treue halten. Mario Stuppert aus Neuburg ist einer von ihnen, ist er doch schon seit 40 Jahren beim „Fachmarkt für Raumgestaltung Völkel“ in Kandel beschäftigt.
Begonnen habe er als Sechzehnjähriger mit Mittleren Reife, so Stuppert schmunzelnd, seine Tätigkeit bei der Firma Völkel im August 1976 als Auszubildender für den Beruf des Einzelhandelskaufmanns. Schon während seiner Lehrzeit musste er des Öfteren Büroarbeiten erledigen. Nach seiner Übernahme in das Angestelltenverhältnis nach bestandener Kaufmannsgehilfenprüfung wurde die Arbeit im Büro immer mehr zu seinem Tätigkeitsbereich. Während seiner langjährigen Mitarbeit hat Stuppert im Hause Völkel viele Änderungen nicht nur miterlebt sondern auch mitgestaltet. Waren in seinen ersten Jahren Farben und Tapeten die wichtigsten Umsatzbringer kamen später dann verschiedenartige Bodenbeläge sowie eine Gardinen- und Dekostoffe-Abteilung dazu und ab dem Jahr 1995 werden auch Betten und Zubehör angeboten. Vor allem diese Abteilung, die der Firmeninhaber Peter Völkel in einem Gespräch mit der RHEINPFALZ einmal als „sein Steckenpferd“ bezeichnete und in der alles angeboten wird was für einen guten und gesunden Schlaf wichtig ist, hat inzwischen viel an Bedeutung gewonnen. Gewachsen sind auch die Betriebsräume, die Ausstellungsfläche, die Zahl der Mitarbeiter, aber auch der Aufgabenbereich und die Verantwortung von Stuppert dem 1995 Prokura erteilt wurde. Er kann also heuer nicht nur sein 40-jähriges Arbeitsjubiläum sondern auch seine 25-jährige Tätigkeit als Prokurist feiern. Zuständig ist der Jubilar, der von seinem Chef als „unentbehrlicher Mitarbeiter“ bezeichnet wurde, für die Abteilung Bodenbeläge und hier vor allem für die Zusammenarbeit mit den Großabnehmern wie das Pfalzklinikum in Klingenmünster und das Städtische Klinikum in Karlsruhe. Zu seinem Bereich gehört weiterhin auch die Verantwortung für eine Malerabteilung die ebenfalls für Großbetriebe wie Mercedes tätig ist. Und letztlich ist er auch noch für das Rechnungswesen „seiner Firma“ verantwortlich. Stuppert ist überzeugt davon, dass ihm sein Arbeitsplatz bis zu seiner Verrentung erhalten bleibt. Bis dahin ist es jedoch noch eine lange Zeit während der er auch noch sein fünfzigjähriges Jubiläum bei der Firma Völkel feiern kann. |wm