Kreis Germersheim Einwurf: Verzwickt

Soll die Maximiliansauer Kehle weiter als Naherholungsgebiet dienen, muss sich ihr Zustand unbedingt ändern. In ihr wächst zu viel Unkraut und das Wasser hat bei Hitze zuwenig Sauerstoff. Deshalb hat die Stadt Wörth zugesagt, dass sie dieses Jahr zwei Mähboote anstatt einem einsetzen will. Außerdem sollen die Angler eventuell zwei Pumpen bekommen. Schwierig bleibt die Frage der Entschlammung der Kehle. Sie wäre teuer und man weiß noch gar nicht, wo der Schlamm denn entsorgt werden soll. Um um viel Schlamm es sich handelt, weiß schon gar niemand. Andererseits zahlen die Angler nur 300 Euro Pacht im Jahr und bekommen 3000 Euro um die Außenanlagen zu pflegen. Damit wird nicht nur Werkzeug gekauft und gewartet, sondern damit werden auch die Arbeitsstunden der Vereinsmitglieder bezahlt. Wenn die Angler jetzt mit dem Gedanken spielen, den Pachtvertrag zu kündigen, schneiden sie sich ins eigene Fleisch. Schließlich ist das Gewässer mitten im Dorf ein schönes Angebot für junge und alte Vereinsmitglieder, die nicht so mobil sind. Die Situation bleibt verzwickt.
