Kreis Germersheim Einwurf: Restrisiko

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Die Verzögerung der Sanierung der Rheinbrücke Wörth/Karlsruhe bringt bisher keine negative Begleiterscheinungen mit sich – so sehen das die Experten des Regierungspräsidiums. Ansonsten wollen sie lieber auf Nummer Sicher gehen – und in diesem Punkt mag man ihnen auch nicht widersprechen. Aber der Blickwinkel von Experten ist öfter mal etwas eingeschränkt. Sie übersehen in diesem Fall, dass viele Menschen sich auf die Sanierung vorbereitet haben. Bei ihnen macht sich Galgenhumor breit. Nicht wegen des Geldes für die bereits gekaufte Monatskarte. Sondern weil jetzt klar wird, dass bei der Sanierung der Rheinbrücke eine neue Technologie genutzt wird. Wer aber wie der Landtagsabgeordnete Martin Brandl (CDU) sich deshalb zu der Forderung „Keine Experimente mit der Rheinbrücke“ verleiten lässt, muss sich auch darüber im Klaren sein, dass es ohne Risiko keinen Fortschritt gibt.

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