Kandel Ehering verzweifelt gesucht
Wie ärgerlich! Björn Breß war vor einer Woche gerade dabei, das Kandeler Schwimmbad zu verlassen, als er bemerkte, dass er die beiden Ringe an seinem Finger verloren hatte. Eine der beiden war der wohl wichtigste Ring, den ein Mann bei sich trägt – sein Ehering. Das Schmuckstück ist Weißgold/Gelbgold Bicolor und mit einer Gravur innen versehen, die auf „Maria 06.03.2015“ lautet.
„Er hatte die beiden Ringe auf unserem Liegeplatz ausgezogen und in seine offenen Sandalen gelegt“, sagt Ehefrau Maria Knoll-Breß. Und beim Gehen leider vergessen, sie wieder an die Finger zu stecken. Seltsam: Der zweite Ring wurde kurz darauf gefunden und abgegeben. Der Ehering, der logischerweise in der Nähe gelegen haben muss, bleibt bis heute verschollen.
Dabei hat Breß auf der Suche schon alle Register gezogen. Ein Suchaufruf in den sozialen Medien wurde über 650 Mal geteilt. Über einen Arbeitskollegen kam Breß an einen Metalldetektor. Mit ihm ist er einige Tage nach dem Verlust in den Abendstunden losgezogen, um den Rasen im Schwimmbad großräumig abzusuchen. Dabei hatte er auch ein Schäufelchen, um an Metallobjekte zu kommen, die bis zu zehn Zentimeter unter der Erde vergraben sind. Das Ergebnis: Gut 20 Euro in kleinen Münzen – aber kein Ring.
Der Ehering war nicht billig, noch bedeutend höher ist natürlich der emotionale Wert. Dem Ehepaar bleibt jetzt nur noch, auf einen ehrlichen Finder zu hoffen. Wer etwas weiß, kann sich per Mail bei ringfund@gmx.de melden.