Kreis Germersheim Dorf will erst 2018 um Medaille kämpfen

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Die Gemeinde will erst 2018 in den Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ einsteigen. Sollte das nicht möglich sein, dann doch schon in diesem Jahr. So entschied der Gemeinderat nach kurzer, kontroverser Diskussion.

Vor zwei Jahren habe Freckenfeld bei dem Wettbewerb eine Silbermedaille errungen, erinnerte Ortsbürgermeisterin Gerlinde Jetter-Wüst (SPD). Es sei eigentlich keine Frage, dass der Ort wieder mitmache. „Kindergarten, Dorfladen, Vereinsleben oder Dorfgestaltung“ nannte sie Ansatzpunkte für einen Wettbewerbsbeitrag. Dies gehe aus der Ausschreibung hervor und werde von der Verwaltung empfohlen. So würde ein Sonderpreis von 3000 Euro für die Innengestaltung des Ortes ausgelobt und 5000 Euro für den Sonderpreis „Demografiepreis Dorferneuerung.“ Das sah der 1. Beigeordnete Martin Thürwächter (CDU) anders. „Wir haben mit dem Projekt Turnhalle genug vor“, er habe bei der Kreisverwaltung vorgefühlt, ob die Gemeinde nicht ein Jahr später noch in den Wettbewerb einsteigen könne. „Da wir keine Projekte haben, sollten wir dieses Jahr nicht mitmachen“, pflichtete Richard Schindler (Freie Wählergruppe) bei. Auch Brigitte Krienen (SPD) und Helmut Thürwächter (CDU) meldeten sich in diesem Sinne zu Wort. Peter Neubauer (SPD) indes war überzeugt, dass es mit dem großen Projekt „Dorfmittelpunkt“ genügend Impulse für Aktivitäten für „Unser Dorf hat Zukunft“ gebe, wie die ins Auge gefasste Multifunktionshalle oder das Baugelände an der Raiffeisenstraße. Er konnte sich aber auch den Kompromiss vorstellen. |mldh

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