Kreis Germersheim Bessere Akustik für Arena-Decke
Das gemeindeeigene Haus in der Hauptstraße 2 in Weingarten bekommt eine neue Einfriedung. Im Sportheim soll die Akustik mit einer Deckenverkleidung verbessert werden. Beide Ausgaben hat der Gemeinderat jetzt durchgewunken.
Zehn Dämmplatten sollen an die Decke im Sportheim (Arena) installiert werden, erläutert der Beigeordnete Stefan Becker (CDU). Das hätten mehrere angefragte Firmen so vorgeschlagen. Zum Zug kommen soll ein Spezialunternehmen aus Westheim, das die Platten für rund 7500 Euro montiert. „Falls das nicht reichen sollte, hat man nur noch die Möglichkeit, an den Wänden Teppiche anzubringen“, sagt Becker. Immerhin habe sich die Gemeinde die Ausgaben für ein Akustik-Gutachten gespart, das mit geschätzt weiteren 2000 Euro zu Buche geschlagen hätte. Den Spezialfirmen sei genug Fachwissen zuzutrauen, auch ohne Gutachten die Akustik in der Gaststätte zu verbessern. Karl Faber (SPD) merkt dazu an, eine Verbesserung sei „schon wünschenswert“ – andererseits: „Wie oft ist denn die Gemeinde drin? Für nur zwei Termine müsste man sich schon fragen, ob das wirtschaftlich ist.“ Dem hält Ortsbürgermeister Thomas Krauß (FWG) entgegen, es gebe schon einige große Veranstaltungen der Gemeinde im Sportheim und habe daraus zurzeit 1500 bis 2000 Euro Einnahmen pro Jahr. Leise Vorbehalte lässt auch Klaus Schick (CDU) anklingen: „Ohne Gutachten haben wir halt keine Grundlage und müssen uns da einfach verlassen.“ Die Abstimmung für die Dämmplatten erfolgte dennoch einstimmig. Ebenso steht der Gemeinderat hinter einer neuen Einfriedung für das Anwesen in der Hauptstraße 2, direkt am Ortseingang von Schwegenheim kommend. Das Gebäude beherbergte einst die Gendarmerie im Ort. Die Eingangstreppe wurde unlängst saniert, eine Einfriedungsmauer und ein Zaun zur Straße hin hatten auch den Zenit überschritten. „Der Zaun, der dort war, war sehr marode und ist bereits abmontiert“, informierte Ortsbürgermeister Krauß. Sein Vorschlag wäre, einen Kunststoffzaun zu installieren, der haltbarer und weniger pflegebedürftig sei, als der bisherige Holzzaun. In der Abstimmung sehen das zwei Gemeinderatsmitglieder indes anders: Ihnen wäre ein Holzzaun lieber gewesen, sodass mit zwei Gegenstimmen die Entscheidung für einen weißen Kunststoffzaun zum Preis von 2674 Euro fiel. Die Mauer darunter soll betoniert und in der Farbe des Haussockels gestrichen werden (2429 Euro). Die Entscheidung dafür fiel einstimmig.