Kreis Germersheim RHEINPFALZ Plus Artikel Bellheim: Hochwasserschutzkonzept präsentiert

Zwischen Bellheim und Knittelsheim (oberer Bildrand) ist ein Rückhaltebecken geplant, um Hochwasserspitzen aufzufangen.
Zwischen Bellheim und Knittelsheim (oberer Bildrand) ist ein Rückhaltebecken geplant, um Hochwasserspitzen aufzufangen. Luftbild: Sandbiller

Die Verbandsgemeinde Bellheim hat ein Hochwasserschutzkonzept erstellen lassen, das in der Sitzung des Verbandsgemeinderates am Mittwoch präsentiert wurde. Die Umsetzung soll etwa 2,6 Millionen Euro kosten. Wann was davon umgesetzt wird, ist noch offen. Zunächst sollen offene Fragen geklärt werden, unter anderem bezüglich möglicher Zuschüsse.

Um die Verbandsgemeinde vor den Auswirkungen von Starkregenereignissen besser zu schützen, ist laut Planer unter anderem ein Rückhaltebecken zwischen Bellheim und Knittelsheim geplant; es soll Hochwasserspitzen auffangen. Ferner könnte in Bellheim der Lauf des Spiegelbachs ertüchtigt werden, um den Durchfluss zu verbessern. Und zwar an der Brücke in der Zeiskamer Straße nahe der katholischen Kirche. Dort ließe sich auch das befestigte Ufer dergestalt aufzuwerten, indem, wie in Germersheim entlang der Queich, ein Weg geschaffen wird. Das wäre laut Planer Bestandteil der Dorfgestaltung, wofür es Zuschüsse gebe.

Zuschussfrage noch offen

Bürgermeister Dieter Adam (FWG) regte an, mit der Genehmigungsbehörde SGD zunächst zu klären, ob und mit wie viel Geld das Projekt gefördert werden kann; zumal die SGD Zuschüsse an die Wirtschaftlichkeit eines Projekts knüpfe. Darüber hinaus gelte es zu prüfen, inwieweit die benötigten Flächen zur Verfügung stehen. Es gelte auch eine Antwort auf die Frage zu finden, wer für was bezahlen muss, unter anderem im Hinblick auf die geplante Westspange, die Bellheim bauen lassen will. Und da deren Trasse auf einer Art Damm verlaufen soll, könnte diese laut Planer auch eine Funktion beim Hochwasserschutz erfüllen. Wenn all diese Fragen mit den zuständigen Behörden geklärt sind, sollen sich die Gremien erneut mit dem Thema befassen. Diesem Vorschlag des Bürgermeisters stimmte der Rat einstimmig zu.

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