Kreis Germersheim Beirat ruft Ukrainer und Russen zu friedlichem Miteinander auf

Viele Mitglieder des Beirats haben selbst Fluchterfahrung.
Viele Mitglieder des Beirats haben selbst Fluchterfahrung.

Großes Mitgefühl für die Situation der Menschen in der Ukraine äußern Irene Lamberz (Kandel) und Ziya Yüksel (Germersheim) stellvertretend für die Beiräte für Migration und Integration (BMI) im Kreis Germersheim. „Hunderttausende Ukrainer und Ukrainerinnen (haben) ihre Existenz aufgeben müssen, herausgerissen aus ihrem Leben und ihrem Alltag, aus ihrer Familie und ihrem Freundeskreis treiben sie Richtung ihrer westlichen Nachbarn“, heißt es einer Mitteilung des BMI. Viele der zugewanderten Mitglieder der Beiräte hätten selbst die Erfahrung gemacht, wie es ist vor Gewalt zu flüchten.

Dabei äußern Lamberz und Yüksel auch Forderungen in Richtung der Kreisverwaltung und Kommunen, „die Kapazitäten von Unterbringungsmöglichkeiten, Koordinationsstellen und den Kontakt zu den Migrationsnetzwerken hochzufahren und alles Nötige vor Ort zu veranlassen.“

Ebenso wichtig sei es jedoch, „dass sich die Nachbarn, die in 2000 Kilometern Krieg führen, hier als Nachbarn begegnen können“. Daher appellieren die Beiräte im Kreis an die betroffenen Gruppen, „sich nicht von Hass, Hetze und Falschmeldungen manipulieren zu lassen und hier weiterhin als friedliche, solidarische und weltoffene Nachbarn zu leben“.

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