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40 Grundstücke liegen im Ort brach – Äcker sollen genutzt werden

Von Fritz Hock

Schaidt. Unvermindert groß ist die Nachfrage nach Bauplätzen im Ortsbezirk Schaidt. Zwar liegen derzeit rund 40 bebauungsfähige Grundstücke brach, doch die befinden sich in Privatbesitz. Und in den meisten Fällen ist man nicht bereit, die Plätze zu verkaufen oder selbst zu bebauen. Dies musste die Stadtverwaltung Wörth jetzt bei einer Befragung feststellen.

Ergebnis war die Suche nach einer Fläche für ein neues Baugebiet. Fündig wurde man im Bereich der bisherigen landwirtschaftlich genutzten Fläche im östlichen Anschluss an das bestehende Baugebiet „Im Unterfeld“. Bei der Sitzung des Ortsbeirates am Mittwochabend wurde auch der Bodenwert in diesem Bereich bekannt. Pro Quadratmeter kann die Stadt genau 70 Euro bezahlen. Im Haushalt stehen hierfür schon rund 1,2 Millionen Euro bereit. Wichtigste Voraussetzung ist aber die Aufnahme des künftigen Neubaugebietes in den Flächennutzungsplan II. Dieser muss entsprechend geändert werden, wofür sich der Ortsbeirat am Mittwoch bei einer Gegenstimme (CDU-Beiratsmitglied Gerhard Weiller) aussprach. Alle Detailfragen, so Ortsvorsteher Kurt Geörger, werden im Zuge der Bebauungsplanung zum späteren Zeitpunkt geklärt.

Gewerbe in Pappelallee ermöglichen

Nach dem Stadtrat Wörth hat am Mittwoch auch der Ortsbeirat einer Änderung des Bebauungsplanes für die Pappelallee einstimmig zugestimmt. Mit dieser will man den schon 1964 beschlossenen Bebauungsplan aktualisieren, damit gewerblich nutzbare Flächen zumindest in Teilbereichen geschaffen werden können. Im Laufe der Jahre war die wasserschutzrechtliche Genehmigung abgelaufen. Außerdem darf ein großer Bereich aus artenschutzrechtlichen Gründen heute nicht mehr bebaut werden. Für Ortsvorsteher Geörger ist man in Schaidt jetzt auf einem „guten Weg, die Fläche wirklich baureif zu machen“.

Noch einmal mit dem Planungsbüro sprechen will der Ortsbeirat wegen der Planung für ein Regenrückhaltebecken am Vorderbach. In der Diskussion wurde deutlich, dass die Beiratsmitglieder eigentlich eine Maßnahme zur Reduzierung der Sedimentseinlagerungen wollten. Wegen der Höhe des Grundwassers könne man aber kein Rückhaltebecken sinnvoll realisieren. Dies sah auch Dieter Völkel (CDU) so, der die Idee vor zwei Jahren eingebracht hatte. Völkel hat auch beobachtet, dass die Zahl der Nutrias in diesem Bereich zurückgegangen sei, was auch eine Verminderung der Sandeinlagerungen zur Folge hatte.

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