Ausblick 2022 Bürgerhaus soll wieder nutzbar werden

Westheims gute Stube, das Bürgerhaus, wird für das Vereinsleben gebraucht.
Westheims gute Stube, das Bürgerhaus, wird für das Vereinsleben gebraucht.

Damit im tatsächlichen Brandfall Bürger im Bürgerhaus bestmöglich geschützt sind und die Kreisverwaltung 2023 Westheims gute Stube nicht dicht macht, muss das Gebäude bis Ende 2022 saniert sein. Für die Zukunft rüstet sich die Kommune auch mit weiteren Projekten.

Angesichts der gesetzten Frist durch die Aufsichtsbehörde ist es für Ortsbürgermeisterin Susanne Grabau (FWG) „ganz wichtig“, die Bürgerhaus-Sanierung dieses Jahr zu beenden. Die Schwierigkeit: Neben dem Brandschutz werden weitere Mängel behoben, Heizung, Lüftung und Elektrik erneuert. Zudem sollen LED-Leuchten helfen, Energie einzusparen. „Die Planung steht größtenteils“, betont Grabau. Weil das Projekt „große Ausmaße angenommen“ hat, es „viele Sachen zu koordinieren“ gibt und für den Zuschuss-Antrag „eine detaillierte Auflistung erforderlich“ ist, hat der Gemeinderat nun einen Architekten beauftragt, der „alles unter einen Hut bringt“. Erst dann steht laut Grabau fest, was das Vorhaben kostet. Klar ist, dass für die Arbeiten die Sommerferien genutzt werden, diese aber nicht ausreichen. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich zehn bis zwölf Wochen.

Wird der Hirschgraben, der Wirtschaftsweg zwischen Westheim und Lingenfeld, für den öffentlichen Verkehr freigegeben? Eine Antwort auf die Frage soll näher rücken: „Wir wollen weiterkommen“, betont Grabau. Gespräche mit Grundstückseigentümern stünden vor dem Abschluss, Gespräche mit der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd sollen im Frühjahr folgen: „Danach wissen wir mehr.“

Waldstraße wird saniert

Weil der Wasserzweckverband die Hauptwasserleitung in der Waldstraße erneuert, hängt sich die Kommune an diese Arbeiten an – und lässt die Straße sanieren. Die Arbeiten beginnen dieses und enden nächstes Jahr. Wiederkehrende Beiträge (alle Grundstückseigentümer in Westheim müssen 70 Prozent zahlen) können so über zwei Jahre gestreckt werden. Die Grundlagenbescheide werden laut Grabau Ende Februar verschickt.

Gibt es eine Mensa nur für die Kita – oder eine für Kita und Grundschule? Diese Frage ist noch offen. Klar ist, dass die Kita-Küche wegen des neuen Kita-Gesetzes erweitert werden muss. Unklar ist, ob in den nächsten Jahren auch Grundschulen ein Mittagessen anbieten müssen. Die Bauabteilung steht Grabau zufolge in Verbindung mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD). Wichtig ist Grabau, „das Projekt auf vernünftige Beine zu stellen“.

Workshop am 3. März

Handeln will die Gemeinde bei der Dorferneuerung: Die 2021 begonnene Dorfmoderation mit Bürgerbeteiligung wird fortgeführt. Workshops sind am Donnerstag, 3. März, Donnerstag, 17. März und Montag, 28. März, geplant. Ende Februar sollen die Fragebögen der Jungbürger ausgewertet sein. Die Rücklaufquote bei den Jugendlichen ist „leider sehr schwach“: Von etwa 170 Fragebögen seien „nur 13, 14“ zurückgekommen, so Grabau. In Absprache mit der Kita-Leitung soll die Dorferneuerung im Frühjahr Thema in der Kita sein. Für Erweiterung des Baugebiets „Obere Heide“ soll es „erste Planungen“ geben. Eine mündliche Zusage des LBM, dass eine direkte Zufahrt auf die Holzmühlstraße erfolgen kann, liege vor. Apropos fahren: Vom 17. bis 19. Juni ist eine Fahrt in die Partnergemeinde Großkarolinenfeld geplant.

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