Kreis Germersheim Auftrag für Parkplätze am Rathaus vergeben

Vom Rathaus zur Kirche gibt es Bauarbeiten – auch während des Woi- und Gässelfeschtes am ersten August-Wochenende.
Vom Rathaus zur Kirche gibt es Bauarbeiten – auch während des Woi- und Gässelfeschtes am ersten August-Wochenende.

Die Bauarbeiten am Weingartener Rathaus können beginnen. Mehrheitlich hat der Ortsgemeinderat die Vergabe der Bauarbeiten an ein Unternehmen aus Wörth beschlossen. Beim Umbau sollen unter anderem Parkplätze gebaut werden.

97.000 Euro seien für das Bauvorhaben vorgesehen, sagte Stefan Becker (CDU), Beigeordneter der Gemeinde. 39.000 Euro sollen als Zuschuss des Landes für das Dorferneuerungsprojekt zurückkommen, so Becker. Das Unternehmen Südpfalzbau aus Wörth habe mit 92.104 Euro knapp unter dem veranschlagten Preis gelegen, die drei nachfolgenden Bieter deutlich darüber. „Wir wollen jetzt so schnell wie möglich ans Werk gehen“, betonte Becker. Die Arbeiten müssten noch mit der Feuerwehr abgeklärt werden, die direkt am Rathaus ihren Standort hat. Die kommenden Wochen würden gewiss eine strapaziöse Zeit, so Becker. Wie mehrfach berichtet, sollen beim Bau eines Geschäftshauses durch die VR-Bank Parkplätze im Rathausumfeld entstehen. Das Vorhaben hatte sich mehrfach verzögert, weil zum einen Grund und Boden von Kirche erworben werden musste und sich die Ratsfraktionen lange Zeit nicht auf eine Aufteilung des Platzes einigen konnten. Misstöne hatte es gegeben, da Ortsbürgermeister Thomas Krauß (FWG) seinem Amtsvorgänger Karl Seibert (SPD) vorwarf, es habe bereits eine Vereinbarung für den Bau von Parkplätzen gegeben, die nicht umgesetzt worden sei. Seibert konterte, dass Krauß auch in seiner zweiten Amtszeit keine Parkplätze gebaut hätte. Anwohner wiederum hatten mehrfach gedrängt, in der Sache aufs Tempo zu drücken. Die Bauarbeiten beinhalten jetzt ein neues Pflaster rings um das Rathaus sowie ein sanft ansteigendes Gelände in Richtung Kirche. Dort soll ein ebenirdischer Übergang zum Kirchengelände entstehen, der breit genug sein soll, um im Bedarfsfall mit einem Hubsteiger zur Kirche gelangen zu können. Keine Mehrheit hatte der Vorschlag gefunden, versenkbare Strom- und Wasseranschlüsse in den Platz zu integrieren, die beim jährlichen Woi- und Gässelfeschd benutzt werden könnten.

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