Südpfalz Außenministerin beendet Sommerreise in Südpfalz

Schüler und Lehrer der Berufsbildenden Schule zeigen Außenministerin Annalena Baerbock (Bildmitte) in Wörth die Smart Factory. R
Schüler und Lehrer der Berufsbildenden Schule zeigen Außenministerin Annalena Baerbock (Bildmitte) in Wörth die Smart Factory. Rechts »ihr« Staatssekretär, der aus Wörth stammende Bundestagsabgeordnete Tobias Lindner (beide Grüne).

Zum Abschluss ihrer Sommertour besucht Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) am Freitag, 21. Juli, die Südpfalz. Am Vormittag machte sie einen Abstecher an die Berufsbildende Schule nach Wörth. Dort besichtigte sie die mit EU-Mitteln finanzierte moderne Smart Factory, wo Schüler auf ihren Arbeitsplatz 4.0 im Betrieb vorbereitet werden. Schülern und Lehrkräfte erklärten ihr die Abläufe und Baerbock bediente selbst den einen oder anderen Computer und Roboter. Im Anschluss fuhr sie weiter nach Germersheim, wo sie sich vom Technischen Hilfswerk dessen Amphibienfahrzeug Lurchi vorführen ließ. Am Nachmittag ist sie in Steinfeld, wo ein Wasserwerk besichtigt wurde. Zum Abschluss traf sich Baerbock in Lauterbourg mit ihrer französischen Amtskollegin Catherine Colonna, um einen deutsch-französischen Ausbildungsvertrag zu unterzeichnen. Ihre Sommerreise durch elf deutsche Orte, darunter Ludwigshafen, begründete Baerbock unter anderem damit, dass „der brutale Angriff Russlands bei vielen Menschen viele Fragen aufgeworfen hat“. Die Folgen, darunter Energiekrise, Rohstoffmangel und gekappte Lieferketten hätten gezeigt, dass Deutschland nicht nur eine starke Verteidigung braucht, sondern auch einen funktionierenden Katastrophenschutz, eine sichere Wasserversorgung eine starke Wirtschaft mit fitten und innovativen Ausbildungsplätzen. Europa spiele auch dabei eine gewichtige Rolle.

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