Kommentar Asozial!

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Hundetoiletten sind sinnvoll! Manche Zeitgenossen verstehen aber nur eine andere Sprache!

Das Problem ist in Zeiskam nicht neu. Und auch andere Gemeinden plagen sich damit: Nicht entfernter Hundekot erzürnt immer wieder die Gemüter. Etliche Hundehalter sehen ihr Nicht-Handeln offenbar als Kavaliersdelikt. Das ist es aber nicht, wie ein Blick in die Gefahrenabwehrverordnung zeigt: Wer im öffentlichen Raum die Tretminen seines Vierbeiners nicht unverzüglich entfernt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, riskiert also ein Bußgeld. Lassen Hundehalter den Kot auf Privatflächen zurück, können sie privatrechtlich verfolgt werden.

Hundetoiletten an Stellen mit viel Vierbeiner-Verkehr zu installieren, ist ein sinnvolles Angebot an die vielen vernünftigen Hundehalter, die sich an Recht und Ordnung halten. Die einfach nur vergessen haben, einen Beutel mitzunehmen.

Notorische Rechtsbrecher, die zu faul sind, sich zu bücken oder glauben, mit der Hundesteuer wäre der Schiss abgedeckt, lassen sich dadurch sicher nicht bekehren. Da ist Zivilcourage der Zeugen gefragt. Sie müssen den Hundehalter auf sein Fehlverhalten ansprechen – und bei Uneinsichtigkeit auch dem Ordnungsamt melden. Diesen asozialen Zeitgenossen kann man nur mit sozialem Druck oder Bußgeldern beikommen.

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