Wörth Amokalarm: Polizei rückt wegen Fehlalarm aus

Erstklässler hatten eine verdächtige Person beobachtet.
Erstklässler hatten eine verdächtige Person beobachtet.

Ein Amok-Fehlalarm sorgte am Vormittag an drei Schulen in der Stadt Wörth für Aufsehen. Kurz nach 10 Uhr meldete sich der Schulleiter der Dorschbergschule bei der Polizei: Mehrere Erstklässler hätten beobachtet, dass eine Frau am Pausenhof vorbei mit ihrem Hund spazieren gegangen sei. Die Frau habe ein Stirnband getragen und mit einem Gegenstand – die Schüler sprachen von einer Pistole - auf den Pausenhof gezielt. Diese Beobachtung hatten die Grundschüler gleich darauf ihrer Lehrerin mit geteilt, so eine Sprecherin der Polizei.

Die Polizei Wörth war umgehend mit zirka zehn Kräften vor Ort. Aufgrund der Angaben der Schüler habe man schnell eine Spaziergängerin gefunden, auf die die Personenbeschreibung zutraf. Diese gab an, tatsächlich mit ihrem Hund am Pausenhof vorbei gegangen zu sein. Dabei habe sie telefoniert. Bei dem verdächtigen Gegenstand handelte es sich laut Polizei um ein Mobiltelefon. Im Gespräch seien sich die Erstklässler dann auch nicht mehr so sicher gewesen, ob sie tatsächlich eine Pistole gesehen hatten, so die Sprecherin der Polizei.

Der Schulleiter hatte auch die benachbarten Schulen informiert. Das Europa-Gymnasium und die Carl-Benz-Gesamtschule hätten entsprechend der Pläne für solche Fälle gehandelt. „Man schließt sich dann sofort ein“, sagte die Sprecherin der Polizei Wörth. Über Lautsprecher sei zum Beispiel im Europa-Gymnasium über den aktuellen Stand der Dinge informiert worden. Alle Beteiligten hätten alles richtig gemacht. „Das war eine perfekte Übung.“

x