Kreis Germersheim Aldi bekommt 200 Quadratmeter mehr

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Die geplante Vergrößerung des Lebensmitteldiscounters Aldi in Wörth geht weiter voran. Nach der Vorstellung eines entsprechenden Konzepts im Februar wurde nun im Ortsbeirat die Aufstellung eines Änderungsplans für das sich „Im Bödel“ befindenden Firmengebiet beschlossen.

Der Discounter beabsichtigt eine Erweiterung des bestehenden Marktes in südlicher Richtung durch einen Anbau. Die derzeitige Verkaufsfläche soll von 1010 auf 1200 Quadratmeter vergrößert werden. Eine Sortimentserweiterung ist nicht angedacht, lediglich die Waren sollen anders präsentiert werden. Nun hat das mit der Bebauungsplanung beauftragte Planungsbüro Piske, Ludwigshafen, einen Änderungsplan II ausgearbeitet, in dem insbesondere die Erweiterung der überbaubaren Grundstücksfläche nach Süden von derzeit 71 auf 85 Meter beinhaltet ist. Drei Bäume müssen weichen, die auf einer Überflutungsfläche hinter der Südpfalzwerkstatt neu gepflanzt werden. Die größere Verkaufsfläche geht zulasten einiger Parkplätze, das Grundstück an sich verändere sich nicht, erklärte Klaus Butzinger von der Bauverwaltung der Stadt. Der Stadtrat hat am 27. Juni nach Vorberatung im Bauausschuss die Entwurfsplanung bereits anerkannt und einen Entwurfs- und Offenlagebeschluss gefasst. „Das war doch aber die falsche Reihenfolge, wir stimmen doch vor dem Stadtrat ab“, bemerkten die Ortsbeiräte. Inhaltlich habe sich zur Vorstellung im Februar nichts geändert, so Butzinger. Der Rat war einstimmig für den Entwurfsplan und die Offenlage. Der nächste Punkt war die Querungshilfe ebenfalls „Im Bödel“. Da hier viele Radfahrer, Senioren und auch behinderte Menschen die Straße auf Höhe der Max-Bergmann-Straße und Wolfsgewanne überqueren, soll der Verkehr auf der geraden Strecke von Hagenbach kommend verlangsamt werden, um Unfälle zu vermeiden. Hinter dem Gebäude des Einkaufsmarktes verläuft ein Geh- und Radweg. Im Einmündungsbereich dieses Weges in die Straße „Im Bödel“ werden die Seitenräume der Fahrbahn auf 4,20 Meter eingeengt. Außerdem soll hier ein Teilstück der Straße rot gepflastert werden, allerdings ohne Erhöhungen. Das Überfahren von Bodenwellen würde zu mehr Lärm führen. Die Bordsteinkanten werden in dem Bereich weiß eingefärbt. Vorgesehen ist der Einbau einer weiteren Straßenleuchte im Bereich der Querung, um auch bei Dunkelheit die Sichtbarkeit für den Fahrzeugverkehr zu erhöhen. Barbara Vogt von der Bauverwaltung empfahl hier eine Natrondampflampe wie die an der Überquerung in der Hanns-Martin-Schleyer-Straße: „Die Lampe hat ein gelbliches Licht und macht so nochmal deutlich, dass sich hier ein besonderer Straßenabschnitt befindet.“ Begegnungsverkehr könne bei langsamer Fahrt aneinander vorbei fahren. 50.000 Euro sind für die Querungshilfe im Haushalt eingestellt. Die Umlagefähigkeit wird noch geprüft.

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