Kreis Germersheim Ab Ende Januar für einige Monate keine Staus

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Von Wörth nach Karlsruhe in mehreren Stunden: Das sind keine Angaben zu Kurzwanderungen, das sind die Fahrzeiten, die Autofahrer am Dienstag über den Rhein benötigten. Der Grund: Die derzeitige Sanierung der Fahrbahn Richtung Karlsruhe auf der Knielinger Albbrücke geht dem Ende entgegen. Die Straße wurde geteert und deshalb ein Fahrstreifen gesperrt.

Eigentlich sollte so eine Sperrung angekündigt werden, findet auch Lars Lau ein, Sachgebietsleiter „Erhalt“ beim Referat „Mitte“ des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Aber die Notwendigkeit habe sich kurzfristig ergeben: Es stellte sich heraus, dass die Teermaschine zu breit war, um alleine auf der zu teerenden Fahrspur zu fahren. Deshalb musste die zweite, eigentlich nutzbare Fahrspur auf der Brücke gesperrt werden. So blieb nur eine Spur auf der Gegenfahrbahn. Die Sanierung der einen Brückenseite ist jetzt aber abgeschlossen, so Lau gestern. Vielleicht schon am heutigen Mittwoch, spätestens aber am Freitag soll die Fahrbahn Richtung Karlsruhe wieder vollkommen frei sein. Bestehen bleibe aber die Verengung der Fahrbahnen in Fahrtrichtung Pfalz. Der freie Streifen werden benötigt, um abschließende Arbeiten auf dem Mittelstreifen zu erledigen. Damit solle nach dem Weihnachtsferien begonnen werden, also am 9. Januar. Diese Restarbeiten dauern ein bis zwei Wochen, schätzt Lau. Insgesamt haben die Arbeiten dreieinhalb Wochen länger gedauert als geplant. Dafür gibt es laut Lau zwei Gründe: •Veränderungen an der Brückenentwässerung waren komplizierter als gedacht (plus eineinhalb Wochen); •die neue Übergangskonstruktion zwischen Brücke und Straße hat eine Lieferzeit von 8 bis 10 Wochen; wider Erwarten schöpfte der Lieferant den vollen Zeitraum aus (plus zwei Wochen. Im kommenden Jahr soll dann auch die Brückenhälfte saniert werden, auf der die Fahrbahn in Richtung Südpfalz verläuft. Der Termin dafür stehe noch nicht fest, es wird aber in der zweiten Jahreshälfte sein, so Lau. Das genaue Datum werde zur Zeit noch mit der Stadt Karlsruhe abgestimmt. |lap

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