Kreis Germersheim 2000 Besucher bei Fest der Nationen

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„Wir wollen mit unserer Veranstaltung ganz einfach danke sagen für zehn Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rülzheim und einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten.“ So Felicitas Richter, Gesellschafterin von „Haus Meilenstein“ (Knittelsheim), das am Sonntag auf dem Festwiesengelände zu einem „Fest der Nationen“ eingeladen hatte. Trotz unbeständigen Wetters war das Fest „sehr gelungen“, über den ganzen Tag verteilt kamen etwa 2000 Besucher. „Wir versuchen, das Beste daraus zu machen“, hatten Richter und Wolfgang Gerhard, Mitgesellschafter vom „Haus Meilenstein“, zu Beginn der Veranstaltung noch erklärt und um Verständnis gebeten, wenn das eine oder andere Angebot vielleicht ausfallen müsse. Beide haben das Konzept für das Fest gemeinsam erstellt und das Programm mit ihren rund 30 Mitarbeitern organisiert. „Unsere Erwartungen wurden aber trotz des Wetters weitaus übertroffen“, sogar die Friedenstauben konnten ihren Flug von Rülzheim aus antreten. Zunächst war befürchtet worden, dass dies nicht möglich sein könnte, weil Tauben aus Tierschutzgründen bei Regenwetter nicht fliegen dürfen. Im und um das Festwiesenhaus gab es eine Vielzahl von Aktionsständen, angefangen von Zöpfeflechten, dem Basteln von Stoffpuppen, Jonglierbällen, Fangbechern, Perlenketten, Muttertagskarten oder Serviettenblüten bis hin zu Dosenwerfen, Kinderschminken oder den heißen Draht. Auf der Bühne wechselte sich ein kurzweiliger und abwechslungsreicher Programmpunkt mit dem anderen ab. Es gab eine Zaubershow sowie Auftritte einer Harfistin und von Kinderchören, Bauchtanzgruppen, Hip-Hop-Tänzern, brasilianischen Tänzerinnen sowie Aufführungen der Theater-AG der IGS und Zumba zum Mitmachen. Zum Ausklang spielte die Oldie-Band auf. Moderiert wurde das Bühnenprogramm von Sabrin Chkairek und Josua Gerhardt in drei Sprachen. Die Veranstalter sahen das Fest – das erste dieser Art, dem aber Ende des Jahres in einer anderen Gemeinde im Landkreis ein weiteres folgen soll – als gelungen an. „Wir sehen es als Beitrag für ein wertschätzendes Miteinander zwischen Alt und Jung, egal welcher Herkunft und Religion“, sagten Richter und Gerhard.

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