Kreis Bad Duerkheim Wieder ein Stück Mauer im Blick

Dieter Weilacher bleibt Vorsitzender des Förderkreises zur Erhaltung der Ruine Wachtenburg. Der Verein konnte erneut Mitglieder gewinnen und hat jetzt einen Höchststand von 914. Nächstes Projekt für 2015: die Sanierung der historischen Mauer hinter den ehemaligen Toiletten.
Die geplante Sanierung der historischen Mauer hinter der ehemaligen WC-Anlage konnte im vergangenen Jahr nicht in Angriff genommen werden, weil der Zuschuss in Höhe von 40.000 Euro vom Land Rheinland-Pfalz ausblieb. Die Mauer soll nun in diesem Jahr hergerichtet werden. 2014 hat der Förderkreis dafür gesorgt, dass eine eingestürzte Weinbergsmauer wieder hergestellt wurde, eingestürzte Wangenmauern des Südostturms abgetragen und neu aufgemauert – diese Arbeiten unterstützte die Stadt Wachenheim mit einem Bagger und Bauhofpersonal – und Schießscharten saniert wurden. Die Kosten von rund 30.000 Euro trug der Verein allein, die Eigenleistungen summierten sich auf 6000 Euro. Für die Weinbergsmauer stand eine zweckgebundene Spende der Weinfreunde zur Verfügung. Der Vereinschef blickte auf ein arbeitsreiches Jubiläumsjahr zurück. Als Höhepunkt bezeichnete Weilacher die Feier am 28. November mit weit über 200 Gästen. Im September waren anlässlich des „Tages des offenen Denkmals“ erstmals die bei der Grabung auf der Burg gefundenen Exponate im Museum zu sehen. 150 bis 200 Gäste fanden zuweilen an den Wochenenden den Weg ins Museum. Beim Burgfest im August habe der Besuch am Sonntag alle Erwartungen übertroffen. Ende Mai gibt’s die zweite Burg- und Weinmeile nach der Premiere im Jubiläumsjahr, danach soll sie im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfinden. Für einen Arbeitseinsatz, um rund 450 Meter Metallgeländer zu streichen, sucht man noch Mitstreiter. Für 25 Jahre beim Förderkreis wurden Ellen und Wilfried Unger, Angelika Schacht und Klaus Huter ausgezeichnet. 3528 Arbeitsstunden leisteten Förderkreisangehörige im vergangenen Jahr, 33.500 Euro Spenden flossen laut Kassenwart Willy Bohl in die Vereinskasse. (mkö)