Kreis Bad Duerkheim Sicherheit oder Umwelt

Mehr Licht: Wachenheimer Bürger wünschen sich eine Beleuchtung des Radweges nach Bad Dürkheim. Nach Einschätzung der Verwaltung
Mehr Licht: Wachenheimer Bürger wünschen sich eine Beleuchtung des Radweges nach Bad Dürkheim. Nach Einschätzung der Verwaltung würde das 60.000 Euro kosten. Wie das umzusetzen wäre und was es für Alternativen gibt, wird derzeit geprüft.

Eine Beleuchtung des Radweges zwischen Wachenheim und Bad Dürkheim – das hatte sich der Wachenheimer Stefan Rath gewünscht. Und dafür auch einige Mitstreiter gefunden. Für die Gremien war das der Grund, sich mit der Frage zu beschäftigen, aber auch die anderen Radwege der Stadt in den Blick zu nehmen. Es sind jedoch noch viele Fragen offen: Welche Beleuchtung ist möglich, was kostet sie genau, was gibt es für Alternativen? Bis das geklärt ist, gibt es auch noch keine Entscheidung. Es sei dennoch richtig, das Thema schon im Rat zu behandeln, sagte Marcus Scholz (CDU). Er habe erst gedacht, die Beleuchtung sei eine tolle Sache – auch touristisch. Sein 11-jähriger Sohn, der die Strecke täglich nutzt, sei von der Idee aber nicht so begeistert. Der Junge habe das Thema Lichtverschmutzung als Gegenargument angeführt. Beigeordneter Burkhard Ort (Wachenheimer Liste), der im Naturschutz aktiv ist, bestätigte: Nächtliches Licht sei schädlich für die Natur, aber das gelte auch für andere Beleuchtungen, wie bei Fußballplätzen oder Bauwerken. Michael Reuther (FWG) sagte, als Astronom wisse er, dass es in der Rheinebene immer schon Probleme gebe, einen dunklen Himmel zu finden. Er begrüßte die Bürgerbeteiligung in dieser Sache. Reuther sprach auch Bewegungsmelder an. Durch sie könnte die Strecke nur dann beleuchtet werden, wenn jemand sie nutze. Aus seiner Sicht ist das auch ein Sicherheitsaspekt, sehe man doch so Entgegenkommende. Rüdiger Göbel (CDU) regte an, eine Steuerung der Beleuchtung per App in Erwägung zu ziehen. Klaus Huter (SPD) wies auf eine Gefahrenstelle auf dem Radweg nach Forst hin. Hier landen nach seiner Aussage immer wieder Radler im Weinberg oder an der Mauer.

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