deidesheim RHEINPFALZ Plus Artikel Radwege sollen ausgebaut werden

Radfahren wird immer beliebter, selbst für Einkäufe.
Radfahren wird immer beliebter, selbst für Einkäufe.

Die Verbandsgemeinde Deidesheim will die Bedingungen für Radfahrer verbessern. Auf Antrag von CDU und Grünen soll die bestehenden Radwege erfasst und dann sukzessive ausgebaut werden.

Der Zweiradverkehr erlebt derzeit einen Boom, was auch mit der Corona-Pandemie zusammenhängt. Das ist mit ein Grund, weshalb die Stadt Deidesheim hier im geplanten Verkehrskonzept einen Schwerpunkt setzen möchte. Zunächst soll es im Austausch mit der Verkehrskommission eine Bestandsaufnahme geben.

Auf Verbandsgemeindeebene ist die Situation ähnlich. CDU und Grüne verfolgen mit ihrem Antrag das Ziel, ein durchgängiges Radwegenetz in der Verbandsgemeinde zu schaffen und zu beschildern.

Sichere Verbindung

Hintergrund ist, dass zuletzt aufgrund nicht ausreichender Abstände Schilder entfernt werden mussten. Die Verwaltung ist nun aufgefordert, zu prüfen, wo Fahrstreifen für Radfahrer möglich sind, und Vorschläge für den Verlauf von Radwegen zu erarbeiten. So soll eine direkte und sichere Verbindung zwischen den Ortsgemeinden entstehen.

Durch die Markierung eines Fahrstreifens könnte nach Ansicht der beiden Fraktionen nicht nur die Sicherheit der Radfahrer gewährleistet, sondern auch der Verkehr entschleunigt werden. Darüber hinaus wäre die Einbindung von Verkehrshindernissen wie beispielsweise Buchten denkbar. Hinter Bushaltestellen sollen rote Querungsstreifen für zusätzliche Sicherheit sorgen. Bei den Planungen sollen auch die Stadt Deidesheim und die vier Ortsgemeinden einbezogen werden.

Lücken feststellen

Die Verwaltung soll nun auf Vorschlag von Pia Keller (Bündnis 90/Grüne) für die nächste Bauausschusssitzung Informationen über bestehende Radwegeverbindungen sowie bestehende Planungen von Radwegen (zum Beispiel für den barrierefreien Radweg in der Verbandsgemeinde) zusammenstellen. Anhand dieser Zusammenstellung kann nach Worten von Bürgermeister Peter Lubenau (CDU) dann über die Schließung von Lücken im Radwegenetz beraten werden. Die Strecken innerhalb der Stadt sowie in den Ortsgemeinden seien voraussichtlich die Hauptpunkte einer zukünftigen Planung, so Lubenau.

Judith Becker (FWG) wies im Verbandsgemeinderat darauf hin, dass auch die Belange der Landwirtschaft und des Weinbaus bei der Erarbeitung eines Konzepts berücksichtigt werden müssten.

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