Kreis Bad Duerkheim Radwegbau beginnt

Auf der Nordseite der K5 soll der Radweg gebaut werden. Eine Überquerungshilfe soll als Bremse dienen, um den Weg über die Kreis
Auf der Nordseite der K5 soll der Radweg gebaut werden. Eine Überquerungshilfe soll als Bremse dienen, um den Weg über die Kreisstraße in Richtung Bruch zu erleichtern.

Im Oktober beginnen die Bauarbeiten für den Radweg zwischen Ungstein und Erpolzheim. Dies hat der Kreisausschuss beschlossen. Zwischen beiden Orten soll nördlich der Kreisstraße 5 auf einer Länge von rund 900 Metern ein kombinierter Geh-, Rad- und Wirtschaftsweg angelegt werden. Dafür wird der vorhandene Wirtschaftsweg ausgebaut.

Die Maßnahme wurde mit der Erneuerung der Bahnbrücke vor Erpolzheim durch die Deutsche Bahn zusammengelegt. Sie wird aufgeweitet und der Radweg darunter durchgeführt. Die bauliche Umsetzung wird in zwei Abschnitte geteilt: zum einen den Ausbau des Radwegs bis zur Brücke, zum anderen deren Aufweitung und die Fortsetzung des Wegs bis zum Ortseingang. Mit dem ersten Bauabschnitt soll im Oktober nach der Weinlese begonnen werden. Der Kreisausschuss hat die Arbeiten vergeben, für beide Abschnitte ist mit Gesamtkosten von rund 1,27 Millionen Euro zu rechnen. Darin enthalten ist ein Gemeindeanteil von 48.000 Euro. Für den ersten Bauabschnitt hat das Land eine Zuwendung von 65 Prozent bewilligt. Der Kreisausschuss hat Gelder für den Ausbau von Kreisstraßen im Haushalt 2018 abgesegnet. So sollen 550.000 Euro für den Vollausbau der Ortsdurchfahrt Ruppertsberg (K 10) eingestellt werden, den der Landesbetrieb Mobilität in den nächsten zwei Jahren plant. Am Kreis würden abzüglich Landeszuschuss 192.000 Euro hängenbleiben. Auch mehrere Brückenprojekte sind erneut Gegenstand im nächsten Haushalt, nachdem sie in vorangegangenen Jahren nicht umgesetzt worden sind. Unter anderem steht die Sanierung der Bahnüberführung an der K 2 bei Dackenheim an. Das Bauwerk wird durch die Deutsche Bahn saniert, in diesem Zug soll es aufgeweitet werden, da es derzeit durch die Engstelle einen Gefahrenschwerpunkt darstellt. Dazu soll die Fahrbahn abgesenkt werden, Kostenpunkt: 300.000 Euro, jedoch förderfähig. Die Verhandlungen mit der Deutschen Bahn laufen noch, daher kann frühestens 2018 begonnen werden. Im öffentlichen Nahverkehr wird dem Kreistag unter anderem empfohlen, 358.000 Euro für den 20-Minuten-Takt der Rhein-Haardtbahn in den Etat einzustellen, damit die Expresszüge beibehalten werden können. Auch am Ausbau der Gleisstrecke soll sich der Kreis 2018 mit 125.500 Euro beteiligen. Erstmalig ist geplant, zwei Millionen Euro einzustellen, die die Kommunen im Landkreis für den Breitbandausbau abrufen können. Er wird voraussichtlich zu 90 Prozent von Land und Bund gefördert, den Rest tragen die Gemeinden. Der Kreis stellt damit Mittel für die Vorfinanzierung zur Verfügung.

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