Kreis Bad Duerkheim Naturnah toben
Die Kita „Pusteblume“ in Wachenheim freut sich über eine neu gestaltete Außenfläche. Gestern morgen wurde sie offiziell übergeben – und trotz ungemütlichen Winterwetters sofort in Beschlag genommen.
Der Förderverein der Kindertagesstätte hat damit einen weiteren Schritt bei seinem Vorhaben gemacht, das Außengelände attraktiver und kindgerechter zu gestalten. Insgesamt 30.000 Euro seien in der ursprünglichen Planung dafür vorgesehen gewesen, erklärt Vorsitzende Matthias Schirmer. 2014 war bereits der Hangbereich vor der Kita fertiggestellt worden. Eine Rutsche und ein Kletterseil, eine Höhle, ein Sandspielplatz und im Sommer ein Planschbecken stehen den Kindern seitdem zum Toben zur Verfügung. Die Kosten von 12.000 Euro übernahm der Förderverein. Im zweiten Schritt wurde nun die gemeinschaftlich mit dem Schwimmbad genutzte Wiese umgestaltet. Ein Kletternetz, ein Reck, Baumstämme zum Balancieren und Klettern, Wippen und eine Schaukel begeistern die Kinder. „Es gab verschiedene Ideen“, so Schirmer. Jedoch seien auch Dinge wie Fallhöhe zu berücksichtigen gewesen. Landschaftsarchitekt Norbert Schäfer ergänzte: „Wir haben das schon naturnah gemacht, aber so, dass es den Kindern noch Spaß macht.“ Dies bestätigt Kita-Leiterin Bärbel Sutter: „Die Kinder sind begeistert und nehmen das toll an. Sie genießen es richtig!“ Bürgermeister Torsten Bechtel lobte die gemeinschaftliche Umsetzung: „Hier zeigt sich mal wieder der Zusammenhalt in Wachenheim.“ Die Kinder trugen ihren Teil zur Neugestaltung bei. „Sie haben während des Aufbaus immer hintendran gestanden und dann getestet“, erzählt Bauhofchef Christian Weitzel. Die Kosten belaufen sich auf geschätzte 8000 Euro. Schirmer betonte die hervorragende Unterstützung durch den Bauhof, wodurch die Kosten deutlich niedriger ausgefallen seien als geplant. Finanzielle Unterstützung leistete zudem die von der VR-Bank Mittelhaardt verwaltete Emil-und-Martha-Schlarb-Stiftung mit knapp 3000 Euro für die Spielgeräte, wie Vorstandssprecher Thomas Schutt sagte. Der Umbau der Freiflächen soll fortgeführt werden, weitere Maßnahmen sind bereits angedacht. „Das ist ein langsames Vorarbeiten bis auf die Wiese vor der Kirche“, erläuterte Bechtel. (bnh)