Dirmstein
Großer Zuspruch für Dorffest auf dem Sportplatz
Karl-Heinz Kindler, Vorsitzender des Turn- und Sportvereins (TuS) Dirmstein, klingt stolz und zufrieden, als er über das Geschehen auf dem Sportplatz berichtet. „Dass wir das in so kurzer Zeit zustande gebracht haben ...“, sagt er fast erstaunt.
In der Tat: Die Entscheidung, ob vor dem Hintergrund der Pandemie die Kerwe stattfinden soll, war lange hinausgezögert worden. Man wusste ja nicht, wie sich das Infektionsgeschehen entwickeln und welche staatlichen Maßnahmen ergriffen werden würden. Ziemlich kurzfristig sei dann das Konzept für ein dreitägiges Fest auf dem TuS-Sportplatz erarbeitet worden, sagt Kindler. Und da hat wohl am Ende alles geklappt wie am Schnürchen.
Das Konzept sah vor, dass sich TuS, Feuerwehrförderverein und Karnevalverein arbeitsteilig um Einlasskontrolle und Bewirtung kümmern. Nur 500 Gäste durften pro Abend aufs Gelände, was mit einem Kartenvorverkauf sichergestellt wurde. „Für Freitag und Samstag waren wir komplett ausverkauft“, freut sich Kindler. Am einen Abend gab die Band Die Happy’s ein Konzert, am anderen sorgte DJ stHill für Kerwemusik. Die Unterhaltung am Sonntag war Aufgabe des Duos Two4you. Die Gäste seien zufrieden gewesen, ist der Eindruck des TuS-Chefs, und das seien nicht nur Dirmsteiner gewesen. Man habe schließlich kurz vorher noch mal ordentlich Werbung für die „Kerwe light“ gemacht, und zwar über die Ortsgrenzen hinaus.
„Es hat sich gelohnt“
Kindler spricht auch für den Feuerwehrverein und die Gaumekitzler, wenn er sagt: „Es hat sich gelohnt.“ Alle drei Ausrichter hätten gut kooperiert und sich gut in der Öffentlichkeit dargestellt. Und finanziell scheint der Plan auch aufgegangen zu sein. Kindler berichtet von großzügigen Besuchern, die sich beim Abschied das Guthaben auf ihren Verzehrbons nicht hätten auszahlen lassen.
Lobende Worte hat der Vorsitzende auch für die Fußballer, die den Sicherheitsdienst übernommen hätten. Den Einlass hinsichtlich der Corona-Regeln zu kontrollieren, sei auch kein Problem gewesen, „denn schätzungsweise 70 Prozent der Besucher hatten die Luca-App“. Etwas Geduld und die Bereitschaft, in der Schlage zu warten, waren allerdings mitzubringen.