Kreis Bad Duerkheim Ein Wein-Netzwerker

„Es war allerhöchste Zeit“: Walter Wolf (mit rosafarbener Krawatte) ist Ehrenpreisträger des Dürkheimer Weinbauvereins und der J
»Es war allerhöchste Zeit«: Walter Wolf (mit rosafarbener Krawatte) ist Ehrenpreisträger des Dürkheimer Weinbauvereins und der Jungwinzer. Mit ihm freuten sich die Dürkheimer Weinprinzessin Julia Auermann, Weinbauverein-Vorsitzender Jochen Schmitt und Jungwinzer-Chef Philipp Hoffmann (rechts).

Walter Wolf heißt der 39. Ehrenpreisträger des Dürkheimer Weinbauvereins und der Jungwinzer. Wegbegleiter würdigten die Lebensleistung des Winzers, Funktionärs und Ungsteiner Ortsvorstehers. Die Preisverleihung fand gestern traditionell im Weingut Fitz-Ritter statt.

„Es war allerhöchste Zeit, Walter Wolf zu ehren“ sagte Wegbegleiter Norbert Schindler, ehemaliger Bundestagsabgeordneter und Ehrenpräsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd. Jungwinzer-Chef Philipp Hofmann stellte den geladenen Gästen die Vita Walter Wolfs vor. Mit der beeindruckenden Anzahl von 23 ehrenamtlichen Tätigkeiten und Ämtern in 40 Jahren sei Wolf schon ein Netzwerker gewesen, bevor dieser Begriff überhaupt in Mode kam. Seine lange Reihe von Ehrenämtern begonnen hatte Wolf 1978 als Vorsitzender der Jungwinzer Ungstein. Ab 1984 war er im Ortsbeirat Ungstein, seit 2004 ist er Kreisvorsitzender des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd und seit 2008 stellvertretender Vorsitzender der Weinwerbung Mittelhaardt Deutsche Weinstraße. „Danke Walter, wir brauchen so Leute wie dich“, schloss der Jungwinzer. „Man stellt sich in den Dienst des eigenen Berufsstandes“, meinte der so Gelobte bescheiden. Ein persönlicher Höhepunkt sei für ihn der Deutsche Weinbautag in Bad Dürkheim gewesen, gestand Wolf. Ein anderer wichtiger Punkt ist für ihn der Zusammenhalt in der Familie und die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit seinen langjährigen Weggefährten. Weinbauverein-Chef Jochen Schmitt sagte, es sei wichtig, die Interessen und Probleme eines Berufsstandes zu bündeln, um Lösungen voranzubringen. Das geschehe meist im Ehrenamt, wie es Wolf wie kaum ein anderer verkörpere. Bürgermeister Christoph Glogger beglückwünschte Wolf zu seiner Lebensleistung und Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld lobte sein riesiges Erfahrungswissen. „Wir brauchen Leute wie Walter Wolf“, meinte der Deutsche Weinbaupräsident Klaus Schneider.

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