Kreis Bad Duerkheim Doch lieber Heidelberg

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Ludwigshafen

als Bauchnabel der biowissenschaftlichen Forscherszene. Das hätte doch was. Tatsächlich wollte der Berliner Tagesspiegel-Verlag am Montag, 26. September, mit seiner Tagung „European Health Science Match“ ins Feierabendhaus der BASF kommen. 100 hochkarätige Forscher aus dem Gesundheitsbereich (Pharmakologen, Biotechniker, Mediziner) sollten in Kurzvorträgen ihre neuen Themen und Ansätze präsentieren und diese dann mit 600 Gästen diskutieren. Doch schon bei der ersten Ankündigung im Sommer lag die Frage auf der Hand: Warum Ludwigshafen? Die Organisatoren verwiesen auf die Metropolregion und dass es hier bedeutende Forschungsstandorte für die drei genannten Bereiche gebe. Und das Feierabendhaus sei richtig gut geeignet. Das war Balsam auf die geschundene Ludwigshafener Seele – weil man im Konzert der Metropolregion-Städte ja doch in der Regel hinter Heidelberg und Mannheim landet. Doch eine Woche vor dem „Science Match“ heißt es: Aus der Traum. Statt stolz geschwellter Brust wieder neidische Blicke gen Heidelberg. Denn die Veranstalter haben die „Location“ gewechselt. Sebastian Schmücke vom Tagesspiegel-Verlag bekennt, man wolle näher an den Partnern sein. Von den Forschern seien eben mehr in Heidelberg zu finden. Und: Heidelberg haben die bessere Verkehrsanbindung, die Halle dort sei besser erreichbar. Das sitzt. Klammheimlich wurde Ludwigshafen wieder mal ganz schnöde abserviert. Einfach so.

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