Kreis Bad Duerkheim Auflösung vermieden

Der Evangelische Krankenpflegeverein Wachenheim existiert weiter. In der Mitgliederversammlung am Donnerstag konnte die wegen personeller Probleme drohende Auflösung verhindert werden.
Besetzt wurden die Posten des Vorsitzenden, seines Stellvertreters und des Schriftführers. Für das Kassenwesen wurde ebenfalls eine Lösung gefunden. Pfarrer Manfred Storck hatte schon vor der Mitgliederversammlung die Aufgaben vom seit 2005 amtierenden Vorsitzenden Manfred Herr übernommen, der Wachenheimer Pfarrer wurde am Donnerstag in diesem Amt bestätigt. Klaus Panzer erklärte sich bereit, das Amt als Storcks Stellvertreter zu übernehmen, Christiane Bauer sprang als Schriftführerin für die bisherige Amtsinhaberin Ingrid Bias ein. Ein Nachfolger für den seit 2002 amtierenden Kassenwart Harald Smits ließ sich dagegen nicht finden. Smits und Herr hatten schon vor zwei Jahren angekündigt, aufhören zu wollen. Von Klaus Panzer stammte die Idee, die Kassenführung des Vereins in die Hände des evangelischen Verwaltungsamtes zu geben, das die Bücher der Kirchengemeinden führt. Auch die Ökumenische Sozialstation Haßloch-Mittelhaardt – Wachenheim ist einer von 13 Krankenpflegevereinen, die Träger dieser Einrichtung sind – würde die Buchführung der Wachenheimer übernehmen, dafür aber 1000 Euro Verwaltungsgebühr berechnen. Smits will jetzt so lange weitermachen, bis die Kassengeschäfte neu geregelt sind. Es sei sehr schwer, Leute für die Mitgliedschaft im Krankenpflegeverein zu finden, klagte Manfred Herr. „Die finanziellen Vorteile, die Mitglieder bei einer Pflege durch die Sozialstation haben, ziehen nicht.“ Laut Smits ist die Zahl der Mitglieder von ehemals über 400 auf 275 geschrumpft. Andere Krankenpflegevereine in der Nähe sind laut Herr zu einer Fusion nicht bereit. (mkö) Der Vorstand Vorsitzender Manfred Storck, Stellvertreter Klaus Panzer, Schriftführerin Christiane Bauer.