Karlsruhe Kurz notiert: Römerberg: Nach Unfall ein Nickerchen machen

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Stark betrunken, Unfall gebaut, eingeschlafen – so lässt sich zusammenfassen, was die Polizei Speyer von einem 64-jährigen Autofahrer aus Bad Bergzabern berichtet, der in Römerberg unterwegs war. Der war gestern Morgen gegen 0.25 Uhr in der Heiligensteiner Straße mit seinem Fahrzeug nach links von der Straße abgekommen und hatte mit dem linken Vorderreifen eine Bordsteinkante touchiert. Der linke Vorderreifen schälte sich von der Felge, berichten die Beamten. Der Fahrer fuhr noch rund 100 Meter weiter und stellte sein Fahrzeug am Straßenrand ab. Als die Polizei kam, schlief der Fahrer auf der Rückbank. Der Mann hatte 2,06 Promille Alkohol im Blut. Seinen Führerschein musste der Mann abgeben, der Schaden an seinem Auto beziffert die Polizei auf etwa 2000 Euro. (krx) Ein Zusammenstoß mehrerer Autos auf der A 5 in Richtung Karlsruhe hat gestern Morgen zu einer Vollsperrung geführt. Wie die Polizei mitteilte, war gegen 2 Uhr morgens ein 27-jähriger Autofahrer mit seinem Fahrzeug auf einen Lastkraftwagen aufgefahren. Drei andere Autos krachten in die Unfallstelle. Der 27-Jährige Autofahrer und vier weitere Menschen wurden verletzt, darunter ein Kind. Es entstand laut Polizei ein Sachschaden von rund 80.000 Euro. Die Bergungs- und Reinigungsarbeiten dauerten bis gegen 6.50 Uhr, danach konnte die Sperrung aufgehoben werden. (pol) Köln löst Stuttgart als Stauhauptstadt Deutschlands ab. Das zeigt eine Studie des Verkehrsdatenanbieters Inrix, die gestern veröffentlicht wurde. Schon auf Platz drei nach Köln und Stuttgart folgt Karlsruhe. Autofahrer sitzen dort, so die Studie, durchschnittlich 63 Stunden pro Jahr in Staus fest. Der Bundesdurchschnitt liege, so Inrix, bei 39 Stunden Staustehen – ein Zuwachs von vier Stunden gegenüber 2013. Köln, Stuttgart und Karlsruhe sind aber noch weit von Zuständen im europäischen Vergleich entfernt: Autofahrer stehen demnach in London durchschnittlich 96 Stunden im Stau, in Brüssel 74. Das US-Unternehmen Inrix wertet nach eigenen Angaben für seine Stau-Studie jedes Jahr mehrere Milliarden Daten aus, darunter Echtzeit-Daten aus Taxis, Lastwagen oder Autos, die mit entsprechenden GPS-Geräten ausgerüstet sind. (dpa) Mit einem „Extra-Blatt“ des Betriebsrates werden die Mitarbeiter der PFW Aerospace heute am Werkstor empfangen. Darauf stehen die Forderungen der Arbeitnehmervertreter für den anstehenden Verkauf des Flugzeugzulieferers (wir berichteten). „Rechtzeitige, umfassende und offene Kommunikation über den Stand der Verhandlungen ist das Allerwichtigste“, sagte Betriebsratsvorsitzende Jan Heinrich gestern auf Anfrage. Diese Forderung richte sich an die PFW-Geschäftsführung, die Anteilseigner und den künftigen Besitzer. Letzterer solle vor Vertragsabschluss sein Konzept offenlegen. Eine wichtige Rolle komme der Politik zu. Sie müsse den Verkauf kritisch begleiten. Heinrich: „Wir regen deshalb das Auflegen eines Beteiligungsfonds nach französischem Vorbild an.“ (ell)

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