Karlsruhe Kurz notiert: Karlsruhe: Mutter lässt entlaufenen Sohn sitzen

Ein kleiner Junge ist von zu Hause weggelaufen, wegen angeblich zu hoher Spritkosten von seiner Mutter aber nicht nach Hause geholt worden. Wie die Bundespolizei gestern berichtete, war das zehn Jahre alte Kind am Wochenende in der Halle des Karlsruher Hauptbahnhofes aufgefallen, weil es sich dort längere Zeit ohne Aufsicht aufhielt. Der Junge schwieg zwar eisern, Polizeibeamte fanden schließlich jedoch heraus, dass er aus Bietigheim (Kreis Rastatt) kam. Als sie die Mutter informierten, versprach diese zwar, dass sie ihn abholen werde, kam dann aber doch nicht. Der Junge wurde am nächsten Tag nach Hause gebracht. Dort nahm ihn der Lebensgefährte der Frau in Empfang mit den Worten, das Kind sei Dauerausreißer und die Benzinkosten auf Dauer nicht zu bezahlen. Die Polizei informierte das Jugendamt. Schwere Beinverletzungen hat sich ein 35-Jähriger in Karlsruhe gestern Vormittag zugezogen, als er in eine Kartonpresse geriet. Laut Polizei war der Mann an Pressencontainer hinter einem Einkaufsmarkt beschäftigt. Als kurz nach 10 Uhr die Maschine nicht mehr ordnungsgemäß funktionierte, stieg der 35-Jährige in die Presse und versuchte die Kartons mit seinem Körpergewicht nach unten zu drücken. Hierbei wurde er eingeklemmt. Angestellte des Marktes hörten seine Hilferufe und setzten die Presse außer Betrieb. Der Mann wurde von der Berufsfeuerwehr Karlsruhe befreit und mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht. Ein Brand in einem Wohnhaus in Stutensee bei Karlsruhe hat gestern einen großen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Die Flammen konnten von den rund 80 Einsatzkräften erst nach mehreren Stunden gelöscht werden, berichtete die Feuerwehr. Der Eigentümer des Gebäudes, der den Brand zunächst selbst löschen wollte, konnte sich ins Freie retten und sei wegen Verdachts auf Rauchvergiftung behandelt worden. Das dreistöckige Gebäude ist den Angaben zufolge nicht mehr bewohnbar. Es entstand ein Schaden von rund 400.000 Euro, teilte die Polizei mit. Nach ersten Ermittlungen war der Brand im Keller ausgebrochen und hatte sich dann bis ins Dachgeschoss ausgebreitet. Die Ursache des Feuers ist noch unklar. Ein 44-jähriger Ludwigshafener mit dem Künstlernamen „Johnny Ramone“ ist am Wochenende betrunken auf der Oppauer Polizeiwache erschienen, um einige Mitteilungen zu machen. Darüber berichtet die Polizei. Der Mann gab zum Erstaunen der Beamten an, dass ihm 80 Prozent von Oppau gehören und er über 3,6 Milliarden Dollar verfüge. Sein Fuhrpark umfasse 1000 Motorroller. Der 44-Jährige kündigte zudem an, dass er am 11. Mai in der Eberthalle ein ausverkauftes Konzert geben werde, begleitet vom Philharmonieorchester Mannheim. Die Polizei merkt dazu an: „Da man dem 44-Jährigen bei seiner Karriere nicht weiterhelfen konnte, verließ er im Anschluss die Dienststelle.“ Wie viel Alkohol er im Blut hatte, ist nicht bekannt. Speyer hat eine vitale Innenstadt – so zumindest lautet das Ergebnis einer Studie des Instituts für Handelsforschung Köln (IFH). 30 Städte mit einer Einwohnerzahl zwischen 50.000 und 100.000 nahmen teil. In Speyer wurden 400 Passanten im Oktober befragt. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, belege Speyer einen „hervorragenden Platz“ unter den mittelgroßen Städten mit Schulnoten zwischen 2,0 und 2,1, die Durchschnittsnote liegt demnach bei 2,6. Überdurchschnittlich viele Besucher gaben an, wegen kultureller Angebote in die Domstadt gekommen zu sein.