Kaiserslautern Zur Sache: Weitere Stimmen zur Shopping-Mall

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Elke Theisinger-Hinkel, Fraktionsvorsitzende der Linkspartei im Stadtrat:

Nach einem Jahr muss man die Situation durch das neue Einkaufszentrum differenziert bewerten: Es zieht viele Menschen an, die ihre Einkäufe nun in Kaiserslautern erledigen. Die Stadt wird durch das erweiterte Einkaufsangebot attraktiver. Leider führt dies allerdings auch zu Leerständen an anderen Stellen in der Stadt, zum Beispiel in der Eisenbahnstraße. Hierzu erwarten wir dringend Vorschläge des neuen Citymanagements, das bisher zu sehr im Verborgenen gearbeitet hat. Architektonisch betrachtet ist die Mall jedoch fragwürdig, im Innenraum zu warm und mit einer schlechten Akustik versehen. Besonders wichtig ist uns deswegen die weitere Entwicklung der „Neuen Mitte“, die als öffentlicher Raum ein attraktives Gegenüber zur privatisierten Mall bilden muss. Hieran muss unbedingt der neue Kaiserslauterer Gestaltungsbeirat beteiligt werden, um in einem transparenten Prozess eine Lösung im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger zu finden. Christian Andresen, Center-Manager von „K in Lautern“: Nach einem Jahr „K in Lautern“ können wir eine höchst positive Bilanz ziehen. Weit über sieben Millionen Menschen haben uns in den ersten zwölf Monaten besucht. Mich freut die hohe Akzeptanz der Mall bei den Menschen in Kaiserslautern und im gesamten Einzugsgebiet. Unsere jüngste Passantenbefragung hat ergeben, dass knapp 95 Prozent die Ansiedlung von „K in Lautern“ für eine Bereicherung der Stadt halten. Wir konnten über 100 zusätzliche Geschäfte ansiedeln, unter denen 70 Prozent vollständig neue Konzepte für die Stadt waren. Das Ziel, das „K in Lautern“ in den städtischen Kontext einzubinden, ist aus meiner Sicht sehr gut gelungen. Das ist nicht nur in unseren Untersuchungen zur Herkunft der Besucher abzulesen, sondern wird auch durch die zahlreichen, attraktiven Neuansiedlungen in Kaiserslautern bestätigt. Es kommen wieder viel mehr Menschen nach Kaiserslautern, die sich sichtbar auch in der Innenstadt bewegen. (rdz)

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