Kaiserslautern zur sache: Polizei und Innung setzen auf Prävention

Die Polizei appelliert nach dem großangelegten Diebstahl von Kompletträdern an Autohäuser und Reifenbetriebe, großen Wert auf Prävention zu legen. Wenn Räder in Containern oder Lagerräumen deponiert sind, müsse darauf geachtet werden, dass diese gut gesichert seien. Gleiches gelte für das Außengelände der Firmen. Hier sei eine gute Ausleuchtung besonders wichtig, sagt dazu Angela Walz von der Pressestelle des Polizeipräsidiums Westpfalz. Eine gute Ausleuchtung erschwere Einbrüche und könne dazu führen, dass Diebe von Zeugen gesehen werden. Auch eine Videoüberwachung des Firmengeländes und Bewegungsmelder seien zu empfehlen. Die Polizei verfüge über ein umfangreiches Beratungsangebot und komme auch zu Firmen ins Haus, betont die Pressesprecherin. Auf Prävention setzt auch die Innung des Kfz-Gewerbes Westpfalz. Bei der Innung ist bekannt, dass sich Diebstähle von Rädern häufen. Obermeister Peter Reißland berichtet von einem Fall in Waldfischbach, wo die Diebe mehrere Sprinter-Ladungen abtransportierten. Viele Firmen lagerten Reifen ein, würden deshalb zum Ziel von Einbrechern, erklärt der Obermeister. Reißland ist gerade dabei, ein Rundschreiben an Betriebe der Kfz-Branche rauszuschicken, in dem auf die richtige Prävention hingewiesen wird. (dür)