Kaiserslautern Winterdienst erst 25 Mal im Einsatz
Bisher seien 25 Einsätze von Seiten des Winterdienstes gefahren worden, schildert Rainer Abels, Sachgebietsleiter Tiefbau bei der Stadtbildpflege Kaiserslautern. In der Hälfte der Fälle habe es sich dabei um Kontrollfahrten der Einsatzleiter gehandelt.
Gegen 2 Uhr nachts kontrolliere der jeweilige Einsatzleiter das Wetter und fahre bei Bedarf neuralgische Punkte im Stadtgebiet ab, an denen am ehesten mit Glätte zu rechnen sei. Dazu gehöre die Auffahrt nach Dansenberg, die Steigung in Erlenbach, aber auch die Brücken im Stadtgebiet. Dadurch, dass der Wind auch unter den Bauwerken durchweht, werden Brücken schneller glatt als Straßen, schildert Abels.
Je nach dem, was der Einsatzleiter bei seinen Kontrollfahrten vorfinde, rücke der Winterdienst aus. Rund zwölf Mal seien in diesem Winter die besonderen Gefahrenstellen und Steilstreckentouren gefahren worden. Diese seien in zwei Touren aufgeteilt, schildert Andrea Buchloh-Adler, Werkleiterin der Stadtbildpflege. Einen vollen Einsatz, bei dem 32 Personen im Einsatz sind, habe es diesen Winter noch nicht gegeben, so Abels. Bei einem Volleinsatz werden zehn Touren gefahren, los gehe es nachts gegen 3 Uhr, schildert Buchloh-Adler.
Ziel sei es, vor Beginn des Berufsverkehrs die Touren beendet zu haben. Laut Gesetz müsse der Winterdienst bis abends um 20 Uhr gewährleistet werden, weshalb es neben dem Früh- auch einen Spätdienst gebe, der im Bedarfsfall das Räumen und/oder Streuen übernehme. Auf Gehwegen seien die Mitarbeiter mit Holdern, kleinen Winterdienstgefährten, unterwegs.