Kaiserslautern Weniger Protestierende gegen Corona-Maßnahmen
Deutlich weniger Menschen als noch vor einer Woche waren am Montagabend in der Innenstadt von Kaiserslautern unterwegs, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Auch die Polizei war in geringerer Einsatzstärke angerückt. Während der Stiftsplatz am Montag, 3. Januar, bereits weit vor 18 Uhr mit Polizeifahrzeugen und Beamten gut bestückt war, wirkte er diesmal im Verhältnis dazu geradezu leer. Unverändert war das Vorgehen: Die selbst ernannten „Spaziergänger“ liefen wahllos durch die Straßen, kamen zu kleinen Gruppen zusammen, die sogleich von den Einsatzkräften eskortiert wurden, und teilten sich wieder. An einigen Ecken entwickelten sich Diskussionen zwischen den Demonstrierenden und den Polizeibeamten, die Personalien aufnahmen, doch „es blieb friedlich“, wie auch Polizeisprecher Michael Hummel im Anschluss bestätigte. Dem Augenschein nach brachten es die Teilnehmer kaum auf die Hälfte der Anzahl von vergangener Woche, die Schätzungen der Polizei beliefen sich auf „rund 500 bis 600“, wie Hummel mitteilte. Am 3. Januar hatte er von ungefähr 700 bis 800 Personen gesprochen. Etliche Protestierende, die an der verbotenen Versammlung teilgenommen und sich nicht an die Auflagen wie Abstand oder Maskenpflicht gehalten hatten, waren mit Bußgeldern belegt worden.