Kaiserslautern wasserball: Zweimal gegen den Tabellenführer

Mit zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden melden sich die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs (KSK) aus ihrer vierwöchigen Faschingspause zurück. Am Samstag (19.45 Uhr/Südbad Ludwigshafen) und am Sonntag (19 Uhr/Monte-Mare) treffen sie jeweils auf den WSV Vorwärts Ludwigshafen II. Ein Team, bei dem Unbeständigkeit die große Konstante ist.
Die aktuelle Spielzeit begann für den WSV II sehr durchwachsen: Zwar kam man mit einem 16:8 gegen den SV Neunkirchen ordentlich aus den Startlöchern und konnte auch gegen die eigene Dritte einen Sieg einfahren (16:12), doch zu Jahresbeginn gab es einen Rückschlag, als man im Rückspiel in Neunkirchen mit 6:8 den Kürzeren zog. Im Februar schafften es die Rheinstädter aber, den Hebel umzulegen, und kamen vor dem Spiel gegen den KSC in die Erfolgsspur. Siege gegen Trier (10:9) und Worms (18:6) und gegen den WSV III (19:13) ließen das Punktekonto auf 10:2 Zähler anwachsen und bedeuten momentan sogar die Tabellenführung. Aus Sicht der Krokodile, die mit 4:2 Punkten zurzeit auf Platz vier rangieren, kann man also nur hoffen, dass der WSV II dem starken Februar einen schwächeren März folgen lässt. Trotz zweier Erfolge aus den bisherigen drei Auftritten lief es für den KSK in der aktuellen Spielzeit noch nicht wirklich rund. Speziell die unnötige Niederlage beim SV Friedrichsthal zum Saisonauftakt wurmt nicht nur Spielertrainer Stefan Raspudic nach wie vor: „Wir waren mit dem Kopf irgendwo anders, aber nicht im Wasser.“ Auch bei den Siegen gegen Neunkirchen (21:5) und Ludwigshafen III (17:7) schafften es die Krokodile nicht, die Konzentration durchgehend hoch zu halten. „Gegen den WSV II dürfen wir uns keine Schwächeperioden erlauben, wenn wir nicht unter die Räder kommen wollen“, weiß Raspudic um die Gefährlichkeit der Rheinstädter. Andererseits muss man aber natürlich auch mit den eigenen Kräften haushalten, damit man auch am Sonntag noch genügend Reserven übrig hat. Zumal die Ludwigshafener dank ihres großen Kaders hier eindeutig im Vorteil sind, während die Krokodile wohl an beiden Tagen wieder mit maximal zehn Akteuren auskommen müssen.