Kaiserslautern
Wasserball: KSK-Krokodile auf Platz drei beim Nessenrebencup

Trotz einer fast auf Minimalzahl reduzierten Mannschaftsstärke konnten die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs am Wochenende beim 13. Nessenrebencup des SSV Weingarten glänzen: Nach einer perfekten Vorrunde musste man im Halbfinale die einzige Niederlage des Turniers hinnehmen und belegte am Ende einen hervorragenden dritten Platz.
Zwei weitere krankheitsbedingte Absagen am Tag vor dem Turnier führten dazu, dass die Krokodile nur noch zu viert nach Weingarten anreisen konnten. Immerhin kamen aus Friedrichsthal nochmals genauso viele Akteure dazu, sodass man mangels Torhüters zwar zwischen den Pfosten improvisieren musste, aber zumindest auf keine weitere externe Hilfe angewiesen war, um spielfähig zu sein. Obwohl somit nur ein Auswechselspieler zur Verfügung stand und man mit ungemütlichen Außentemperaturen zu kämpfen hatte, waren die Krokodile in der Vorrunde nicht zu stoppen. Gegen den gastgebenden SSV Weingarten konnte man sich in der ersten Halbzeit zwar nur schwer behaupten (3:2), behielt aber am Ende doch mit 5:3 die Oberhand. Die zwei anderen Gruppenspiele gegen den VFL Gera und den SV Brackwede verliefen hingegen weniger spannend, waren beim Stand von 4:1 jeweils bereits kurz nach dem Seitenwechsel entschieden und endeten beide deutlich mit 6:2 aus Sicht der pfälzisch/saarländischen Kombination.
Im Halbfinale gegen Titelverteidiger
Somit wartete im Halbfinale mit Sportliget SE der ungarische Titelträger der beiden letzten Austragungen des Nessenrebencups. Gegen den Turnierfavoriten aus Budapest hielt man bis vier Minuten vor Spielende sehr gut mit (3:4), musste dann aber einen Doppelpack hinnehmen, von dem man sich nicht mehr erholte, sodass man letztendlich knapp, aber nicht unverdient mit 4:6 verlor.
Bevor sich die Ungarn dann anschickten, ihren dritten Erfolg in Serie zu erringen und den Wanderpokal endgültig mit in die Heimat zu nehmen (was ihnen allerdings gegen den mit einigen österreichischen Nationalspielern gespickten Schweizer Vertreter SG Bregenz/Dornbirn nach Fünfmeterwerfen misslang), traf der KSK im kleinen Finale auf die Grey Seals Karlsruhe. Gegen das Studententeam wurde das natürliche Ungleichgewicht Krokodile/Robben auch hier im Schwimmbecken von Beginn an deutlich, und die Lauterer konnten mit einem ungefährdeten 4:1 den letzten Platz auf den Treppchen erklimmen.
Bereits in zwei Wochen steht das nächste Freundschaftsturnier für die Lauterer auf den Plan. Beim Alois-Uder-Pokal des SV Friedrichsthal geht es für das Kaiserslauterer Team darum, den dritten Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen. Bis dahin haben hoffentlich möglichst viele Krokodile ihre Krankenlager wieder verlassen, denn auf die gleiche vorzügliche, saarländische Unterstützung, wie an diesem Wochenende, kann man beim Heimturnier des SVF wohl kaum bauen.