Kaiserslautern Wasserball: KSK hofft auf Revanche

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Bevor es nächsten Samstag zum SC Neustadt III geht, treffen die Krokodile heute ab 20 Uhr im Monte-Mare auf den SV Friedrichsthal. Es sind die zwei letzten noch verlustpunktfreien Teams der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar.

Nicht einmal drei Viertel waren im Hinspiel gegen den SV Friedrichsthal vor ziemlich genau zwei Monaten gespielt, da konnten die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs ihren Saisonauftakt im Prinzip schon als misslungen abhaken. 4:10 lag man zu diesem Zeitpunkt beim amtierenden Vizemeister zurück und hatte sich bis dahin mehr darauf konzentriert, die Schiedsrichterentscheidungen in Frage zu stellen, als Wasserball zu spielen. „Immerhin haben wir gegen Ende Moral gezeigt und sind nochmal in die Partie zurück gekommen – leider war es da schon zu spät“, erinnert sich Spielertrainer Stefan Raspudic an die 9:11-Niederlage, die erste überhaupt in Friedrichsthal seit mehr als 30 Jahren. Neben der über weite Phasen mangelhaften Konzentration wurde den Lauterern ihre schlechte Chancenauswertung – insbesondere in Überzahl – zum Verhängnis. Ein Phänomen, das auch schon in der vergangenen Saison auftrat und andauert. Am gravierendsten wohl am Samstag beim WSV Ludwigshafen II, als man von elf Hinausstellungen des Gegners nur drei nutzen konnte. Umso verwunderlicher, dass man es just tags darauf im Rückspiel mit fünf Toren bei sechs Versuchen fast perfekt machte. Doch eine gute Überzahlquote allein wird den Krokodilen kaum reichen, um sich zu revanchieren. Vielmehr muss das Gesamtpaket über die kompletten 32 Spielminuten stimmen, um die gefährlichen Angreifer des SVF (66 Treffer in vier Partien) in den Griff zu bekommen. In dieser Saison ist das noch keinem Friedrichsthaler Gegner gelungen. Vier Siege in der Liga, einer im Pokal und zwei erste Plätze bei zwei Turnier-Auftritten bedeuten eine optimal verlaufene Spielzeit für die Saarländer. Da der SV Friedrichsthal im Gegensatz zum KSK (Coach Raspudic kann voraussichtlich wieder nur auf zehn Akteure zurückgreifen) über einen großen Kader verfügt, dürfte es kaum ins Gewicht fallen, dass die Saarländer gestern noch eine Partie gegen SC Poseidon Worms auszutragen hatten.

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