Kaiserslautern
Wasserball: KSK empfängt im Pokalhalbfinale den WSV Vorwärts Ludwigshafen II

Nach den überaus erfolgreich beendeten Oberliga-Pflichtspielen haben die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs (KSK) nun noch die südwestdeutsche Pokalrunde vor Augen. Am Mittwoch steht zu Hause das Halbfinale gegen den WSV Vorwärts Ludwigshafen II auf dem Programm (18.30 Uhr im Warmfreibad).
Sollte der KSK die Partie gewinnen, muss er bereits am Freitag im Endspiel in Friedrichsthal ran. Die Trennung der Liga- und Pokalspiele ist eher dem Zufall als einer konkreten Planung geschuldet: Ursprünglich war die Halbfinalbegegnung der Krokodile mit dem WSV Ludwigshafen II für den 22. Mai angesetzt, musste aber verschoben werden, da das Sprungbecken im Warmfreibad zu diesem Zeitpunkt noch nicht betriebsbereit war. Die vollen Kalender beider Teams, die keine frühere Austragung zuließen, sowie die Bitte des bereits feststehenden Finalisten SV Friedrichsthal, das Endspiel (dann vor Kameras des SR Fernsehens) am kommenden Freitag austragen zu dürfen, führten zur aktuellen Konstellation.
Bisher ein Unglückslos
Für die Saarländer ist es die erste Finalteilnahme überhaupt, die Lauterer waren zuletzt 2016 im Endspiel des gemeinsamen Pokals von SWSV, SSB und SVR. Damals unterlag man just dem diesmaligen Halbfinalgegner WSV Ludwigshafen II mit 12:19. Genauer betrachtet, scheinen die Rheinstädter sogar das Unglückslos schlechthin für den KSK zu sein: 2014, 2015 und 2017 trafen die Krokodile jeweils schon im Halbfinale auf den WSV II und jeweils war dies auch das Ende der Lauterer Pokalträume.
Seit dem knappen 13:14 im Sommer vor zwei Jahren blieben die Krokodile dann aber in den vier folgenden Liga-Vergleichen mit der Zweitligareserve vom Rhein ungeschlagen (drei Siege, ein Unentschieden) und wollen diese Serie nun auch in den Pokal übertragen. „Mit der Vizemeisterschaft haben wir in dieser Saison schon viel mehr erreicht, als wir uns im Vorfeld erhofft hatten. Zwingend ist es nicht – aber wenn wir jetzt auch noch im Pokal erfolgreich sind, nehmen wir das natürlich gerne mit“, hofft Spielertrainer Stefan Raspudic, dass sein Team noch ein- oder besser zweimal eine ähnlich starke Leistung wie am Wochenende abrufen kann. Wohlwissend, dass mit einem Finaleinzug aber auch die Qualifikation für die übergeordnete süddeutsche Pokalrunde einhergeht – und diese war für die Krokodile bislang meist lediglich mit weiten Reisen und hohen Niederlagen verbunden.