Kaiserslautern Wasserball: Der vorgezogene Saison-Höhepunkt

Obwohl die Wasserballer des Kaiserslauterer Schwimmsportklubs am kommenden Mittwoch noch ein Pflichtspiel zu absolvieren haben, findet das Highlight der Saison 2016/2017 bereits am Sonntag statt: Im Finale des gemeinsamen Pokals von SWSV, SSB und SVR treffen die Krokodile auf den amtierenden Titelträger WSV Ludwigshafen II.
Da die Rheinstädter auf ihr Heimrecht verzichtet haben, findet die Partie im Warmfreibad statt. Spielbeginn im Sprungbecken ist um 11 Uhr. „Dass wir ein Heimspiel haben, dürfte so ziemlich unser einziger Vorteil sein“, sieht Spielertrainer Stefan Raspudic sein Team klar in der Außenseiterrolle, woran auch das Ergebnis des letzten Aufeinandertreffens nichts ändert: Anfang Juni hatte der KSK in der Oberliga-Begegnung dem Tabellenführer ein 12:12 abgetrotzt und sah dabei sogar lange Zeit wie der sichere Sieger aus. Allerdings verspielte er seinen zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Vorsprung und hatte am Ende Glück, dass er überhaupt einen Zähler mitnehmen konnte. In der Qualifikationsrunde unterlagen die Krokodile am Rhein mit 5:16. „Da hatten wir zu viel Respekt“, erinnert sich Raspudic an einen 0:6-Rückstand nach dem ersten Abschnitt. Der Coach hofft trotzdem, dass der Lauterer David dem Ludwigshafener Goliath ein Bein stellen und zum vierten Mal nach 1993, 2010 und 2011 den südwestdeutschen Pokal gewinnen kann. |sts