Kaiserslautern Wasser marsch im Lauterer Kultbad

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Seit gestern strömt Wasser ins Freibad Waschmühle. Etwa fünf Tage wird es dauern, bis das riesige Becken – eines der größten in Europa – gefüllt ist. Eröffnet wird das Lauterer Kultbad nach Mitteilung der Stadtverwaltung allerdings erst am Pfingstsamstag, 23. Mai.

Ursprünglich war angepeilt, die „Wesch“ gemeinsam mit dem städtischen Warmfreibad am 16. Mai zu eröffnen. Doch das Wetter spielte nicht mit. Denn einige Reparaturarbeiten am Beckenboden setzten milde Temperaturen und vor allem trockenes Wetter voraus. Während der Wintermonate rissen einige Fugen auf, in die nun ein Spezialharz gepresst wurde. Insbesondere im drei Meter tiefen Springerbecken gab es einige undichte Stellen. Die Reparaturarbeiten wurden diese Woche abgeschlossen. Nachdem die Risse abgedichtet waren, rückte die Putzkolonne an, die das 163,5 Meter lange und etwa 45 Meter breite Becken blitzblank schrubbte, danach bekam der Großteil des Riesenbassins einen neuen Anstrich. Seit gestern Nachmittag wird frisches Wasser aus dem eigenen Tiefbrunnen in die „Wesch“ gepumpt. Wenn das Bad Mitte nächster Woche gefüllt ist, beginnt der Probelauf der technischen Anlagen: der Pumpen, Filter und der modernen Chlorgasanlage, die seit der Badesaison 2012 für eine optimale Wasserqualität in der mehr als 100 Jahre alten „Wesch“ sorgen soll. Etwa vier Tage veranschlagt die Stadtverwaltung für die Inbetriebnahme der Bädertechnik. Die Stadt hofft auf einen tollen Sommer, denn die Besucherzahlen des unbeheizten Kultbades sind mehr als etwa im Warmfreibad vom Wetter abhängig. So kamen im kühlen und regenreichen vergangenen Sommer nur 49.000 Badegäste in die „Wesch“, ein Jahr zuvor wurden über 85.000 Besucher gezählt. (hwm)

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