Kaiserslautern Warnung: Kaninchenpest erstmals in Lautern

Von erstmals verstärkt auftretenden Fällen von Myxomatose in Kaiserslautern berichtet Tierärztin Christine Storck. Die Kaninchenpest endet für befallene Tiere tödlich.
Für Hunde oder Kinder besteht allerdings keine Gefahr, etwa wenn diese Myxomatose-befallene Tiere berühren, erklärt Tierärztin Christina Storck. „Myxamotose ist ausschließlich eine Nagetierkrankheit und wird von Tier zu Tier oder von Stechmücken und Flöhen übertragen.“ Die Kaninchenpest tauche normalerweise vermehrt in der Vorderpfalz auf. „Seit 18 Jahren arbeite ich schon als Tierärztin und habe dieses Jahr zum ersten mal ein befallenes Hauskaninchen behandelt. Danach folgten noch viele weitere Fälle“, berichtet Storck. Durch das diesjährige feuchtheiße Wetter vermehren sich die blutsaugenden Überträger mit rasantem Tempo und befallen mehr Kaninchen, erklärt sie. Von Myxomatose befallene Kaninchen wirken apathisch, zeigen Fressunlust und trinken wenig. Tot aufgefundene Tiere wiesen auch in Kaiserslautern die typischen Symptome auf: Schwellungen und Entzündungen im Bereich der Augenlider, des Mundes, der Ohren, der Lippen und des Genitalbereiches. Die Krankheit endet meist nach zehn bis 14 Tagen tödlich. Christine Storck empfiehlt deshalb dringend, Hauskaninchen impfen zu lassen, um sie vor einer Erkrankung zu schützen. Maßnahmen zur Bekämpfung bei wildlebenden Tieren sind ihr bisher nicht bekannt. |agu