Kaiserslautern / Mehlingen RHEINPFALZ Plus Artikel Waldbrand bei Kaiserslautern: A63 wieder frei

Nördlich der A63 bei Kaiserslautern brennt der Wald.
Nördlich der A63 bei Kaiserslautern brennt der Wald.

Einige hundert Meter entfernt von der Deponie der Zentralen Abfallwirtschaft (ZAK) zwischen Kaiserslautern und Mehlingen brannte eine Fläche von zwei Hektar entlang der A63.

Bei Kaiserslautern ist am Sonntag in einem Wald ein Brand ausgebrochen. Noch bis in den Abend waren zahlreiche Feuerwehrleute im Einsatz, um das Feuer zu bekämpfen.

Auf einer Fläche von rund 20 Hektar brannten Gras- und Vegetationsflächen; zu Beginn des Einsatzes standen laut Verwaltung zudem vereinzelt Bäume in Flammen. Wie die Kreisverwaltung Kaiserslautern mitteilte, konnte der Brand gelöscht werden. Die A63 wurde am Sonntagabend wieder freigegeben, wie die Polizei mitteilte.

Vom Gelände der ZAK, wo die Feuerwehrfahrzeuge mit Löschwasser versorgt werden, wurde ein Pendelverkehr zum Brandort eingerichtet, der nördlich der A63 auf Gemarkung der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn liegt. Die Löscharbeiten wurden vor Ort durch das unwegsame Gelände erschwert, das eine direkte Anfahrt teils unmöglich machte. Teils fuhren die Feuerwehrfahrzeuge auch über die Autobahn an, um das Feuer am Waldrand oberhalb der A63 zu erreichen.

Brandursache ist noch unklar

Auf Anfrage bestätigte die Polizei am Nachmittag, dass die Autobahn A63 aufgrund der Rauchentwicklung und der laufenden Löscharbeiten zwischen der Abfahrt Sembach und dem Autobahndreieck Kaiserslautern seit etwa 14.45 Uhr in beiden Fahrtrichtungen gesperrt ist. Die Sperrung wurde in der Nacht aufgehoben. Momentan seien noch Feuerwehrleute zur Überwachung vor Ort.

Das Gelände der Zentralen Abfallwirtschaft Kaiserslautern nutzen die Feuerwehrkräfte als Ausgangsort. Im Hintergrund ist die Rau
Das Gelände der Zentralen Abfallwirtschaft Kaiserslautern nutzen die Feuerwehrkräfte als Ausgangsort. Im Hintergrund ist die Rauchsäule zu sehen.
Aufgrund der Rauchentwicklung ist die A63 bei Kaiserslautern gesperrt.
Aufgrund der Rauchentwicklung ist die A63 bei Kaiserslautern gesperrt.
Die Feuerwehr hat zur Löschwasserversorgung einen Pendelverkehr zwischen Brandort und ZAK-Gelände eingerichtet.
Die Feuerwehr hat zur Löschwasserversorgung einen Pendelverkehr zwischen Brandort und ZAK-Gelände eingerichtet.
Auf dem Gelände der ZAK hat die Feuerwehr die Einsatzleitung aufgebaut.
Auf dem Gelände der ZAK hat die Feuerwehr die Einsatzleitung aufgebaut.
Die Rauchsäule war über dem ZAK-Gelände weithin sichtbar.
Die Rauchsäule war über dem ZAK-Gelände weithin sichtbar.

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Eine Gefahr für die Bevölkerung habe trotz der weithin sichtbaren Rauchsäule zu keiner Zeit bestanden, teilt die Verwaltung mit. Die Brandursache ermittelt die Polizei. Die Waldbrandgefahrenstufe habe bei Brandausbruch bei 2 gelegen, der Graslandfeuerindex bei 3 – auf einer Skala von 1 bis 5.

Im Einsatz befanden sich Feuerwehren aus allen sechs Verbandsgemeinden des Landkreises Kaiserslautern, die Feuerwehr der Stadt Kaiserslautern, die US-amerikanische Feuerwehr, Kräfte aus dem Donnersbergkreis, Unterstützungseinheiten des ZAK, Katastrophenschutzeinheiten des Landkreises und der Stadt Kaiserslautern sowie Polizei und Forst.

Die Einsatzleitung lag zunächst bei der Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn, ging anschließend auf den Landkreis Kaiserslautern über und wurde vom Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises Kaiserslautern, Michael Herfurt, übernommen.

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