Kaiserslautern
Von den Highland Games etwas abgeschaut: Familiensportfest beim TFC
Ein Familiensportfest gibt es beim TFC seit vielen Jahren. Lange fand der Trend- und Funsporttag im Sommer statt. Nun entschied sich der TFC, das Fest auf den Oktober zu verlegen und erstmals unter dem Namen Freiländ Games auszurichten, angelehnt an die schottischen Highland Games. Der TFC will damit auch um Mitglieder werben: „Wir wollen als Verein bekannter werden. Man kennt uns als Verein für Beachvolleyball und Frisbee. Wir bieten aber auch Breitensport, Reha- und Seniorensport“, sagt Andreas Ullrich, der zweite Vorsitzende.
Von Baumstammwerfen bis Erbsenhämmern
Am Sonntag werden sich alle Abteilungen auf dem Gelände in der Hohenecker Straße präsentieren: vom Bogensport über Volleyball bis hin zum Rehasport. Familien mit Kindern, aber auch alle anderen Sportler haben die Möglichkeit, ab 12 Uhr verschiedene Spaßstationen zu absolvieren. „Das Stationenspiel ist für alle Altersklassen geeignet, aber die meisten Dinge machen mehr Spaß, wenn Kinder dabei sind“, erzählt Ullrich. Jede Station hat eine eigene Wertung. Ullrich betont aber: „Es geht nicht um den Wettkampf. Es geht um das Dabeisein, um die Bewegung. Jeder, der mitmacht, bekommt am Ende einen kleinen Preis.“ Um alle Stationen zu absolvieren, benötige man etwa eineinhalb Stunden.
Es geht los mit Baumstammwerfen – inspiriert von den Highland Games. Die Stämme sind aber maximal 50 Zentimeter lang, für Kinder deutlich kleiner. Außerdem werden Disziplinen wie Seilspringen, Frisbeegolf, Erbsenhämmern und Nägelklopfen angeboten. Zudem wird es Tauziehen der etwas anderen Art geben. Statt gegen Kontrahenten, tritt man gegen sich selbst an. Dazu wird ein Gummiseil um einen Baum gespannt und am Teilnehmer befestigt. Dieser muss dann versuchen, so weit wie möglich vom Baum wegzulaufen. Die Bogenschützen werden ihr Können zeigen, ehe die Besucher selbst die Möglichkeit haben, zu schießen. Mit dabei sind am Sonntag auch die Trommler der Taiko-Gruppe, erzählt Ullrich.