Kaiserslautern Von Brahms bis Schönberg
„Vom Dunkel zu Licht“, so der Titel des Konzertes, führt die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Dirigent Michael Francis die Besucher des Sinfoniekonzerts am morgigen Freitag in der Fruchthalle. Dabei sind an diesem Abend Werke von Arnold Schönberg, Dmitri Schostakowitsch und Johannes Brahms zu hören, Cellist ist Julian Steckel.
14 Jahre arbeitete Brahms an seiner ersten Sinfonie. Er zeigte diese zuerst Clara Schumann, die zurückhaltend reagierte. Brahms steht hier ganz in der Nachfolge Beethovens, zu dessen Sinfonien etliche Parallelen gezogen werden können, schon die Tonart verweist auf Beethovens Fünfte. Brahms entwickelt wie dieser seine Sinfonie vom Düster-Schicksalhaften zum hell und triumphal Strahlenden. Schostakowitsch widmete sein erstes Cellokonzert seinem Freund, dem berühmten Cellisten Rostropowitsch. Die Musik ist sowohl von tänzerisch treibenden Rhythmen wie auch von Melancholie und Folklore-Anklängen geprägt und steigert sich im Schlusssatz zu großer Virtuosität. Schönberg vertont in seinem Werk keinen realen Film, sondern nur eine imaginäre Szene, die durch „Drohende Gefahr, Angst, Katastrophe“ gekennzeichnet ist, auf farbige und hochexpressive Weise. Konzert Am Freitag, 9. Dezember, 20 Uhr, in der Fruchthalle; bereits um 19.15 Uhr findet im Roten Saal eine Einführung mit Tanja Herrmann statt. Karten gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information, 0631/365-2316, im Pop Shop, 0631/64725 bei Thalia, 0631/ 36219-814 und an der Abendkasse. |red