Kaiserslautern Viele Topleistungen im Monte Mare

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Am Wochenende trug der Kaiserslauterer Schwimmsportklub (KSK) zum 49. Mal sein jährliches nationales Schwimmfest aus. Das Sportbad des Monte Mare glich einer olympischen Arena mit elektronischer Zeitmessung und Anzeigetafel. Fast 400 Schwimmerinnen und Schwimmer aus Südwestdeutschland gingen an den Start und wurden von den zahlreichen Zuschauern zu vielen Topleistungen angetrieben.

Dabei präsentierten sich die KSK- Schwimmer bereits in guter Frühform und sorgten zu Beginn der Kurzbahnsaison für zahlreiche persönliche Bestzeiten und Rekorde. Am Ende hatten sie auch im Medaillenspiegel der offenen Klasse die Nase vorn. So siegten in den Finalläufen über die Sprintstrecken Franziska Kleber (Jahrgang 2000) und Frederik Ramthun (Jahrgang 1991). Kleber zeigte beim Dreifachsieg der KSK-Damen über 50 Meter Rücken in 31,31 Sekunden vor Sarah Kaiser (Jahrgang 2001) und Niki Stammwitz (Jahrgang 1997) eine starke Leistung. Ramthun war über 50 Meter Freistil in 24,14 Sekunden nicht zu schlagen. „Mit ihren Leistungen haben beide gute Chancen, sich für die deutsche Kurzbahnmeisterschaft Mitte November in Wuppertal zu qualifizieren“, freute sich KSK-Trainer Mirko Obradovic. Weitere Finalteilnahmen schafften Anne Ritter (Jahrgang 2004), Maximilian Kaiser (Jahrgang 1995), Stefan Göde (Jahrgang 1997) und Lucca Laske (Jahrgang 2000). Auch bei den Staffeln über 4x50 Meter Freistil und Lagen schlugen die KSK-Teams ganz vorne an. Insbesondere die Männermannschaft mit Frederik Ramthun, Maximilian Kaiser, Stefan Göde und Lucca Laske lieferte sich einen spannenden Zweikampf mit der TSG Darmstadt. Auch sie hat gute Chancen, sich für Wuppertal zu qualifizieren. Im Nachwuchsbereich sammelten die KSKler insgesamt 35 Gold-, 22 Silber- und 31 Bronzemedaillen. Hier überragten Anne Ritter und Fabio Stief. Beide schafften neben mehreren Vereinsaltersklassenrekorden je einen neuen südwestdeutschen Altersklassenrekord: Ritter über 50 Meter Freistil in 29,22 Sekunden und Stief über 50 Meter Brust in 35,39 Sekunden. Der KSK-Vizevorsitzende Thilo Vollrath zeigte sich am Ende der Veranstaltung erleichtert und zufrieden: „Ich glaube, wir haben diese Mammutveranstaltung mit insgesamt über 2000 Starts souverän gestemmt.“ (obr)

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